Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 17. Oktober 2017

Ausgabe vom 14. Juni 2011

Mehr Sachlichkeit bei Feuerwehr

Autor: Frank Zahn

SPD

Peinlich, dass die Feuerwehr für die kommunalpolitische Auseinadersetzung instrumentalisiert wird. Es geht um 5 neue Planstellen für die Berufsfeuerwehr Lübeck (BF). Sie benötigt dringend die neuen Kollegen, um den Überstundenanstieg, pro. Jahr prognostizierte 10.000 Stunden, entgegen zu wirken. Wir mussten erstaunt zur Kenntnis nehmen, dass Anfang 2011 bereits 17.000 Überstunden angefallen sind. Auf diesen Missstand machten auch die Mitarbeiter der BF im März bei einer Demo aufmerksam. Aus unserer Sicht völlig zu Recht. Lösungen müssen jetzt her und die Ordnung von 5 neuen Planstellen kann nur ein Punkt sein. Neue Feuerwehrmänner oder -frauen können auch, wenn die haushalterische Ordnung sofort erfolgt, erst 2012 mit ihrer Ausbildung beginnen und stünden dann erst 2014 zur Verfügung. Wir wollen deshalb wissen: Wie konnte es zu diesen Überstunden kommen? 2009 beschlossen wir in der Bürgerschaft die Schaffung von 11 zusätzlichen Planstellen für die BF zur vollständigen Umsetzung der 48 h Woche. Diese neuen Mitarbeiter werden im Oktober 2011 ihre Ausbildung abgeschlossen haben, 16 weitere Feuerwehrleute werden im Oktober 2012 (Fluktuationsersatz) hinzukommen. Mit diesen neuen Mitarbeitern müsste es möglich sein, keine neuen Überstunden „zu erarbeiten“. sondern sogar den Bestand abzubauen. Festzuhalten bleibt, die Feuerwehr Lübeck (Berufs-und Freiwillige Feuerwehren) stellen jederzeit den Brandschutz und Rettungsdienst in der Hansestadt sicher. Aber genauso wichtig ist: Die Überstunden müssen abgebaut werden, zum Schutz der BF-Beschäftigten.

V.i.S.d.P.: Peter Reinhardt

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