Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 15. Dezember 2017

Ausgabe vom 14. Juni 2011

Umstrukturierung

Autor: Thomas Rathcke

FDP

Die „Lübecker Hafen Gesellschaft“ macht es! Die „Grundstücksgesellschaft Trave“ macht es! Die Stadtwerke machen es auch! Andere wollen es und können es aus unterschiedlichen Gründen dennoch nicht! Die Rede ist von Gewinn machen! Positive Jahresabschlüsse von städtischen Gesellschaften gibt es. Mit städtischen Gesellschaften kann bzw. könnte die Stadt Lübeck auch Geld verdienen. Sicherlich kann man nicht ein Schwimmbadbetrieb oder auch die städtischen Altenheime mit den Stadtwerken vergleichen. Aber unter dem Strich sollte die Gewinnerzielungsabsicht stärker in den Fokus gerückt werden. Alle Daseinsvorsorgepflichten einer Stadt enden spätestens da, wenn es aufgrund von Zwangsmaßnahmen finanziell nicht mehr geht. Auch wenn es, nach wie vor, Menschen oder Fraktionen gibt, die eine Vollkaskoversicherung für das Leben von der Stadt erwarten, wird der Spielraum immer kleiner. Jede Privatperson handelt so; ob Banker oder Empfänger von Sozialleistungen: Geld ist endlich! Und jeder wirtschaftet nach seinen Möglichkeiten! Gleiches sollte man auch von der Stadt erwarten dürfen. Dafür verantwortlich ist an der Spitze der Verwaltung der Bürgermeister einer Stadt. Wenn städtische Gesellschaften über Jahre negative Zahlen schreiben, werden die vorhandenen Schulden immer größer. Wenn ein Lichtblick nicht zu sehen ist, dann sollte der Mut da sein, gegenzusteuern und umzustrukturieren. Ob über Investoren oder PPP Modelle; wer ohnmächtig und tatenlos wie das Kaninchen vor der Schlange sitzt und zuschaut, wie es weiter abwärts geht wird erkennen müssen: wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit …

V.i.S.d.P.: Thomas Rathcke

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