Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Ausgabe vom 21. Juni 2011

Lange Halle erstrahlt in neuem Glanz

Restauration und Freilegungen im Burgkloster kosteten rund 100.000 Euro

Von Oktober 2010 bis Mai dieses Jahres wurde die Lange Halle im Burgkloster restauriert. Die Arbeiten kosteten insgesamt 100.000 Euro. 60.000 Euro steuerte das Bundesvermögensamt bei, 20.000 Euro die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, 12.000 Euro die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck und 8.000 Euro der Förderverein Museum Burgkloster e. V.

„Wir haben einzelne Joche und Wände gefestigt und entsalzt“, erklärt Restauratorin Linde Saß. Die Joche wurden ausgewählt, weil sie am meisten Restaurationsbedarf hatten. „Die Versalzung war sehr unterschiedlich“, so Saß weiter.

Wandmalereien aus dem 13. und aus dem 16. Jahrhundert wurden so aufgearbeitet, Ausbrüche in den Wänden gefestigt und verputzt.

Frank Thomas Gaulin, Vorsitzender der Kulturstiftung der Hansestadt Lübeck, sagt: „Ich bin froh, dass Forscher die Vergangenheit freilegen. Oft sind die Materialien der Schlüssel zur Geschichte. Es ist wertvoll, in einer Epoche zurückzugraben“.

Auch Ingaburgh Klatt, Leiterin des Burgklosters, zeigt sich beeindruckt: „Das Burgkloster ist ein besonderes Denkmal norddeutscher Backsteingotik“. In der Langen Halle seien künftig Ausstellungen zu sehen.

Das Burgkloster bekommt bald Nachbarschaft: Bis zum Sommer 2013 soll das Hansemuseum fertig gestellt sein, dass am Fuße des Burgklosterts erbaut wird. „Dann werden auch wir uns wohl neu orientieren müssen“, sagt Rolf Hammel-Kiesow vom Förderverein Burgkloster e. V. „Ob wir ein Ticket für das Hansemuesuem lösen müssen oder nicht“.             msn

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