Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 17. Oktober 2017

Ausgabe vom 05. Juli 2011

Ein Dschungel in der Stadt

Außergewöhnlicher Spielplatz wurde von Groß und Klein begeistert aufgenommen

Dschungelfelsen, Baumkronen, exotische Tiere und künftig auch Bananenschaukeln zieren den neuen Spielplatz auf dem Meesenplatz. Kinderjauchzen ist hier schon von weitem zu vernehmen.

„Heute haben wir einen Grund, uns richtig zu freuen“, sagt Bausenator Franz-Peter Boden bei der Einweihung des Platzes. Denn nun sei der zweite Bauabschnitt nach dreieinhalb Monaten Bauzeit fertig. 

3. Bauabschnitt folgt

Der dritte Bauabschnitt, der fast den Sparzwängen zum Opfer gefallen wäre, beginnt im Herbst. Dann kommen auf kleine, durch Hecken gegliederte Platzflächen  Trimmgeräte und Sitzgelegenheiten und eine Ballspiel- und Skaterfläche für Jugendliche.

Neben dem Spielplatz lädt eine großzügige, grüne Dreiecksfläche zum Verweilen ein. Gleditschien, Linden, Hainbuchhecken und Feldsteinmauern zieren diese. Die Grundkonzeption des Platzes geht auf eine Ideenwerkstatt zurück, die 2009 von Schülerinnen und Schülern der 3. und 6. Klasse der Albert-Schweitzer-Schule durchgeführt wurde. Aus den zahlreichen Ideen „bastelten“ die Lübecker Landschaftsarchitekten Brien Wessels Werning an der Umsetzung und realisierten die Spiel-Oase mit Hilfe der Firma Klettermax, Designerin Anke Meixner und demGarten- und Landschaftbau Wiese und Sohn aus Hamburg.

Die Gesamtbaukosten für den zweiten Bauabschnitt belaufen sich auf 723.000 Euro. 70.000 Euro entfielen davon allein auf die Entsorgung von belastetem Erdreich.

„Ich hoffe, dass die Öffentlichkeit eine gewisse soziale Kontrolle für den Spielplatz übernimmt“, so Bausenator Boden. Denn Kinder im Alter von drei bis zwölf, für die der Platz erbaut wurde, sollen künftig viel Spaß an ihm habe.       msn

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