Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 15. Dezember 2017

Ausgabe vom 05. Juli 2011

Neues Portal für Bildung

Angebote für alle Alterstufen sind jetzt gebündelt einsehbar

Bildung ist ein hohes Gut. Das hat die Hansestadt erkannt und ist Vorreiter in Sachen, was Lernen, Bildung und Weiterbildung angeht. „Wir sind dabei, ein großes Rad zu drehen“, sagte Schulsenatorin Annette Borns anlässlich der Präsentation des neuen Bildungsportals www.bildung.luebeck.de. „Die Bildungslandschaft in Lübeck ist ein Riesenfeld mit vielen Infos, die es zu sortieren gilt.“ Das sei mit dem Start der neuen Internetseite gelungen. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Bedürfnissen der Menschen – von jung bis alt. „Wir wollen Transparenz in den Angeboten, die es parallel zu verschiedenen Lebensphasen gibt“, so Borns weiter.

Die Bedienung des neuen Portals ist nutzerfreundlich und einfach. Die Aufteilung in „Schwangerschaft & Babys“, „Kinder“, „Jugendliche“, „Erwachsene“, „Generation Erfahrung“ und „Für Jung und Alt“ erleichtert die Suche nach passenden Informationen und Institutionen. „So kann jemand, der seinen Schulabschluss nachholen will, alle Infos sammeln und gleichzeitig erfahren, was er mit den verschiedenen Abschlüssen anfangen kann“, erläutert Renke Hutfilter vom Fachbereich Kultur- und Bildung.

Hutfilter und sein Kollege Christoph Podstawa zeichnen sich für die Inhalte des neuen Portals und die Zusammenarbeit mit Lynet Kommunikation verantwortlich. Lynet realisierte den neuen Internetauftritt und betreibt seit 1995 die Internetseiten der Hansestadt. Letztlich sei das Bildungsportal nicht nur für Leute interessant, die etwas suchen, „sondern gerade auch für Beratungsstellen“, führt Hutfilter weiter aus.

Neben den gesammelten Infos in den verschiedensten Altersgruppen findet der Nutzer Veranstaltungstipps und Filmbeiträge rund um das Thema Bildung. Ende des Jahres wird ein Bildungsbericht auf der Internetseite veröffentlicht. „Bildung ist schwer messbar“, erklärt Annette Borns. „Wir wollen herausfinden, wo Defizite und wo Chancen sind, um unseren eigenen lübschen Weg zu gehen.“ Die Senatorin nennt das Beispiel Gymnasium: „Kaum jemand weiß, dass von den Gymnasiasten letztendlich nur 40 Prozent ihr Abi machen. Die anderen 60 Prozent brechen entweder ab, bleiben sitzen oder schaffen den Abschluss nicht.“ Von daher stelle sich die Frage, ob das hochgelobte Abitur ein Garant zum Glücklichwerden im Beruf sei.

Mit dem neuen Bildungsportal ist ein weiterer Schritt Richtung Bündelung der Angebote vollzogen worden. Wer Fragen zu beruflicher oder privater Bildung hat, ist hier genau richtig. Realisiert werden konnte das Portal im Rahmen des Bundesprojektes „Lernen vor Ort“ – das seinen Ursprung in Lübeck hat. Die Idee zum Portal wurde auf der ersten Bildungskonferenz 2010 geboren und innerhalb eines Jahres umgesetzt.            msn

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