Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Ausgabe vom 26. Juli 2011

Träume ehrenamtlich verwirklichen

Neues Projekt der Lübecker Museen und des ePunktes Lübeck ist realisiert

Ehrenamtliche Arbeit ist wichtig. Durch sie werden Dinge möglich gemacht, die sonst nicht realisierbar sind. Jetzt soll in Lübeck das ehrenamtliche Engagement in der Kulturarbeit unterstützt werden.  Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren fördert im Rahmen des Programms „Freiwilligendienst aller Generationen“ das Projekt „Museumsträume“ in der Hansestadt.

Das Bürgerkraftwerk ePunkt hat hier die Fäden in der Hand – und macht gemeinsame Sache mit den Lübecker Museen. „Wir wollen damit Projekt-Träume verwirklichen, für die es sonst im Museumsalltag keine Kapazitäten gibt“, sagt Juleka Schulte-Ostermann, Geschäftsführerin des ePunktes. Dabei werde natürlich darauf geachtet, dass die Ehrenamtler nicht die Arbeit der Hauptamtler und bereits vorhandenen Freiwilligen gefährden. „Nein, wir verwirklichen ganz neue Ideen“, so Manja Förster (38), Projektleiterin von „Museumsträume“. Die erste, bereits umgesetzte Idee: Eine eigene Facebook-Seite für die Lübecker Museumsnacht am
27. August unter dem Motto „Verführungen“. Das interaktive soziale Netzwerk ist passend für die Idee: „Wir wollen die Facebook-Nutzer zum Mitmachen anregen. Fotos und Videos veröffentlichen. Vielleicht sogar einen Fotowettbewerb starten“, erklärt Förster.

(Geheim)Tipps rund um die Museumsnacht gibt es für die Nutzer dazu. Umgesetzt wird das Projekt von vier Ehrenamtlerinnen. Zwei älteren Damen – und zwei jungen. „Das ist perfekt so“, freut sich die 33-Jährige ePunkt-Geschäftsführerin. Die älteren Frauen saßen quasi schon in der Warteschleife, wollten unbedingt etwas mit Kultur machen. Da kamen die Museumsträume genau richtig. „Für die jungen Damen ist der Umgang mit dem Internet Alltag, sie können unbefangen an die Sache heran gehen und locker-flockig posten, sodass ein junges Zielpubklikum erreicht wird“, ergänzt Schulte-Ostermann. Die Koordination laufe dabei im Hintergrund.

Nach der Museumsnacht wird das erste Projekt „Facebook“ ausgewertet. „Für die Museen ist das ein Testlauf. Ob es effektiv ist, oder sie nur Arbeit mit dem Projekt hatten“, zwinkert Schulte-Ostermann.  Weitere Ideen haben die zwei ePunkt-Frauen schon in petto: eine Besucherbefragung zum Beispiel. „Das ist sehr zeitintensiv. Dafür hätten die Mitarbeiter der Museen kaum Zeit“, schließt Schulte-Ostermann.

Die Facebook-Seite der Museumsnacht ist unter www.facebook.com/luebecker.museumsnacht zu finden und wartet auf viele Gefällt-mir-Klicks.         msn

Zurück zur Übersicht

 
Jetzt Werbung schalten auf www.luebeck.de