Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Ausgabe vom 09. August 2011

In wessen Auftrag handelt die SPD?

Autor: Klaus Petersen

CDU

Selbstverständlich unterstützt die CDU-Fraktion alle Bemühungen der Stadt zur Aufwertung der Travepromenade. Was allerdings derzeit vom SPD-Ortsvorsitzenden Wolfgang Hovestädt verkündet wird, zeugt nicht von einem transparenten und geordneten Verfahren. Da verhandelt offenbar der SPD-Ortsverein in Hinterzimmern über den Verkauf von Grundstücken an der Travepromenade. Wir fragen uns: Um welches Grundstück geht es, gar die Tornadowiese mit all ihrer rot-rot-grünen Symbolkraft? Hinzu kommt: Bisher kennen wir keine städteplanerischen Konzepte für die Travepromenade. Nach welcher städtebaulichen Vorgabe richtet sich die SPD also bei ihren Bemühungen? Was möchte der angekündigte Investor denn eigentlich auf dem Grundstück bauen? Bürgerbeteiligung und Transparenz scheinen für die Sozialdemokraten immer nur dann eine Rolle zu spielen, wenn es ihren Interessen nutzt. Eine Entwicklung der Travepromenade zu einer gut frequentierten Meile zwischen Vorderreihe und Strandpromenade hätte sehr gut aus der Gosch-Investition entstehen können, die von SPD, Grünen und Linken ohne jede Bürgerbeteiligung vom Tisch gewischt worden ist. Wenn die Alternative zu einer geordneten Planung nun die Verschacherung von Grundstücken bei SPD-Ortsvereinssitzungen sein soll, wird das für Travemünde erneut schlecht ausgehen. Die CDU engagiert sich für eine transparente Diskussion über die zukünftige Rolle der Travepromenade. Ihr kommt eine wichtige Rolle als Verbindungsstück zwischen Travemünder Innenstadt und dem Strandbereich zu. Investoren sind herzlich willkommen, so lange sie ihre Pläne öffentlich machen.

V.i.S.d.P.: Andreas Zander

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