Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Ausgabe vom 04. Oktober 2011

Impfsprechstunde

Jeden Donnerstag wird von 14 bis 17 Uhr geimpft

Im Gesundheitsamt der Hansestadt Lübeck führt der Kinder- und Jugendärztliche Dienst neben seiner Hauptaufgabe, der Achtung der Kindergesundheit aller Lübecker Kinder, eine allgemeine- und speziell reisemedizinische Impfsprechstunde durch. Wie die Leiterin des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes Dr. Kaschlin Butt mitteilt, wird die allgemeine- und reisemedizinische Impfsprechstunde im Gesundheitsamt Lübeck jeden Donnerstag von 14 bis 17 Uhr angeboten. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Aufgrund der hohen Akzeptanz und Nachfrage durch die Bevölkerung hat sich über die Jahre ein Schwerpunkt in der Impfsprechstunde für Schutzimpfungen, insbesondere der reisemedizinischen Impfungen entwickelt. Spezielles Informations- und Aufklärungsmaterial steht den Besuchern im Wartebereich zur Verfügung. Zwei Teams nehmen die umfangreichen Beratungen und Impfungen vor.

Das Gesundheitsamt ist neben der Universitätsklinik die einzige zugelassene Gelbfieberimpfstelle in Lübeck.

In der reisemedizinischen Impfsprechstunde werden individuelle Impfempfehlungen anhand der geplanten Reisepläne erstellt und ausführlich den Besuchern für die entsprechenden Regionen erklärt. Gleichzeitig werden die von der ständigen Impfkommission (STIKO) öffentlich empfohlenen Schutzimpfungen überprüft und ggf. durchgeführt. Lediglich die reisemedizinischen Impfungen sind dabei kostenpflichtig.

Schutzimpfungen sind immer noch die wichtigste Primärprävention zur Verhütung von Infektionskrankheiten. Gerade die kürzlich auch in Lübeck aufgetretenen Ausbrüche von Infektionskrankheiten (Neue Grippe) und der sogenannten Kinderkrankheiten (Masern/Mumps) machen die Notwendigkeit der Impfungen und Infektionsschutzmaßnahmen deutlich.

Während die Grundimmunisierungen und ersten Auffrischungsimpfungen bei den Kindern mittlerweile auf hohem Niveau liegen sind in späteren Lebensjahren, insbesondere im Erwachsenenalter Schutzimpfungen häufig unzureichend.

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