Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Ausgabe vom 13. Dezember 2011

Ikea nicht behindern

Autor: Jens-Olaf Teschke

Freie Unabhängige Lübecker

Die Möglichkeit IKEA im Lübecker Gebiet anzusiedeln ist ein Segen für unsere Stadt. Einem Unternehmen, das mehrere hundert Arbeitsplätze schaffen will, muss die Kommune entgegen kommen. Wir begrüßen daher die Sondersitzung der Bürgerschaft am 15. Dezember, die die IKEA-Pläne beschließen wird. Zum Glück steht ja auch eine Mehrheit außerhalb der rot-grün-roten Rathauskooperation. Dass die Lübecker Grünen eine Woche vor der Entscheidung mit unsachlichen Bedenken über Fischotter und andere angebliche Umweltprobleme kommen und deshalb ihre Zustimmung in den Fachausschüssen verweigert haben, ist peinlich für das Rathausbündnis. IKEA hat schon jetzt die Errichtung großer Ausgleichsflächen im Lübecker Gebiet für seltene Tiere zugesagt. IKEA ist ein Verhandlungspartner, der ökologischen Argumenten sehr zugänglich ist. Wir gehen davon aus, dass in Detailfragen gütliche Einigungen erzielt werden können. Auf jeden Fall sind die vorgebrachten Bedenken kein Grund das gesamte Verfahren um ein halbes Jahr zu verzögern, was die Grünen billigend in Kauf nehmen. Es darf nicht sein, dass sich die IKEA-Planungen nach einem Jahr Stillstand jetzt um weitere sechs Monate verschieben sollen, nur weil die Grünen meinen, sie wären schlauer als alle Gutachter. Wir haben die Hoffnung, dass mit der Eröffnung von IKEA Lübeck mindestens 300 Arbeitsplätze entstehen. Wir meinen, die Umweltschutzbedenken können im weiteren Verfahren gütlich gelöst werden. Es gibt keinen sachlichen Grund, die IKEA-Pläne abzulehnen. Wir fordern alle Bürgerschaftsmitglieder auf, am kommenden Donnerstag für IKEA zu stimmen.

V.i.S.d.P.: Jens-Olaf Teschke

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