Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 17. Oktober 2017

Ausgabe vom 24. Januar 2012

Bürgernähe

Autor: Uwe Sanders

FDP

Die Parteien und die gewählten Politiker sind Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger. Das muss zur Folge haben, dass die Anliegen Aller ernst genommen werden. Der mündige Bürger sieht oftmals Mängel und Ungereimtheiten in den verschiedenen Bereichen. Nicht jeder meldet sich öffentlich zu Wort, um sich zu Vorgängen und Vorfällen zu äußern. Vieles wird im Verwandten- und Bekanntenkreis, mit Freunden, in Vereinen oder am Arbeitsplatz kritisch angemerkt. Wenige äußern ihre Meinung gegenüber der Verwaltung, den Parteien und Politikern schriftlich per Brief oder per E-Mail; noch weniger erklären sich telefonisch oder gar persönlich. Wie geht man im Allgemeinen damit um? Im Grunde muss doch jeder, der in entsprechender Verantwortung steht, zunächst alle Ausführungen positiv zur Kenntnis nehmen, wenn sich jemand, auf welchem Weg auch immer, zu Wort meldet. Die FDP-Fraktion hat sich in letzter Zeit verstärkt in diesem Zusammenhang mit den Reaktionen der Menschen in unserer Stadt beschäftigt und es zeigt sich, dass diese sehr oft praxisnahe und gangbare Lösungen für aufgetretene Probleme einbringen. In vielen Firmen gibt es sogar Prämien für Verbesserungsvorschläge, wo bei Umsetzung Kosten eingespart werden. Es steht den Parteien und Politikern gut an, nicht erst kurz vor einer bevorstehenden Wahl festzustellen, dass man die Bürger braucht. Die ständige Kommunikation mit den potentiellen Wählern ist wichtig und hilft auch gegen die Politikverdrossenheit. Wir haben die Erfahrung machen können, wenn man Meinungen ernst nimmt, erhalten auch Politiker dankbare und positive Reaktionen.

V.i.S.d.P.: Thomas Rathcke

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