Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Ausgabe vom 28. Februar 2012

Nachrüstung mit Partikeln wird gefördert

Interessierte können Antrag stellen • Mittel für 90.000 Nachrüstungen

Das Förderprogramm zur Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit Partikelfiltern wurde neu aufgelegt. Es können Nachrüstungen gefördert werden, die bis zum  31. Dezember 2012 erfolgen. Fahrzeughalter können für die Nachrüstung ihres Fahrzeuges 330 Euro Barzuschuss vom Staat erhalten. Dazu stellt das Bundesumweltministerium 30 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel reichen für rund 90.000 Nachrüstungen.

Die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen trägt dazu bei, dass der gesundheitsschädliche Partikelausstoß sinkt und die Luftqualität insbesondere in den Innenstädten verbessert wird. Damit wird ein Beitrag geleistet, die von der EU zum Schutz von Umwelt und Gesundheit vorgegebenen Luftqualitätsgrenzwerte für Partikel einzuhalten. Nachgerüstete Fahrzeuge erhalten außerdem eine günstigere Umweltplakette und können, je nach Plakette und Ausgestaltung der Umweltzone einer Stadt, auch weiterhin in Umweltzonen einfahren.

Die verwaltungsmäßige Abwicklung des Förderprogramms erfolgt durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA, Referat 514 Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn)

Gefördert wird die Nachrüstung von Diesel-Pkw und von zur Güterbeförderung genutzten Diesel-Kraftfahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 3,5 Tonnen (leichte Nutzfahrzeuge).

Die Förderung erfolgt im Wege des nachträglichen Antragsverfahrens: Sie können ab sofort Ihr Fahrzeug nachrüsten (vor dem 1. Januar 2012 durchgeführte Nachrüstungen sind nicht förderfähig). Von Ihrer Werkstatt erhalten Sie eine Einbaubescheinigung, damit geht es  zur Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle, die die Änderungen  in die Zulassungsbescheingung einträgt.

Den Förderantrag kann unter www.bafa.de heruntergeladen werden. Die vollständigen Fördervoraussetzungen sind in einer Förderrichtlinie enthalten, die am 23. Dezember 2011 im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde. Auch dieses Dokument steht Ihnen als Download unter www.bafa.de zur Verfügung.

Haben Sie weitere Fragen? Dann erreichen Sie das Lübecker Umwelttelefon unter Telefon 0451/122 3929 (Mo., Di., Fr., von 10-12 Uhr, Do. von 14 Uhr bis 16.30 Uhr). Hansestadt Lübeck, Bereich Umweltschutz, Dr.-Julius-Leber-Straße 50-52, 23552 Lübeck.

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