Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 11. Dezember 2017

Ausgabe vom 03. April 2012

Integrationskonzept wegweisend

Autor: Ingo Hoffmann

SPD

Seit sechs Jahrzehnten erleben wir Zuwanderung in unser Land. Im letzten Jahr feierten wir den 50. Jahrestag des Anwerbeabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei. Wir alle mussten lernen dass nicht nur Arbeitskräfte, sondern Menschen kamen und blieben. Bereits 1979 unter Bundeskanzler Helmut Schmidt, hat der erste Ausländerbeauftragte der Bundesrepublik Deutschland, Heinz Kühn (SPD), von notwendigen Integrationsmaßnahmen gesprochen und gleichzeitig Deutschland als Einwanderungsland bezeichnet. Das in der Bürgerschaft ein Integrationskonzept beschlossen wurde, ist ein weiterer Meilenstein. Grundgedanke ist „Fordern und Fördern“. Das ist gut so. Denn Integration ist immer ein zweiseitiger Prozess, er verlangt Anstrengungen nicht alleine von den Zugewanderten, sondern auch von der „aufnehmenden Gesellschaft“, Möglichkeiten für einen Integrationserfolg zu schaffen. Im Mittelpunkt steht das Erlernen der deutschen Sprache als notwendige Voraussetzung für Allgemeinbildung, Berufsausbildung und Beschäftigung in unserem lokalen Arbeitsmarkt. Wer hier lebt, arbeitet, seine Steuern entrichtet, Familien gründet der soll auch an der Gesellschaft mitwirken können zumindest das Wahlrecht auf kommunaler Ebene

 

V.i.S.d.P.: Peter Reinhardt

Zurück zur Übersicht

 
Jetzt Werbung schalten auf www.luebeck.de