Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 17. Oktober 2017

Ausgabe vom 17. April 2012

Rot-Rot-Grün im Krebsgang

Autorin: Kerstin Langmaack

BfL

Die Fraktion der Bürger für Lübeck (BfL) kann über die Entscheidung der rot-rot-grünen Bürgerschaftsmehrheit im Lübecker Rathaus - hinsichtlich der Nichtzulassung weiterer Baugebiete in Travemünde - nur schmunzeln, oder besser gesagt, sich ungläubig die Augen reiben. Travemünde steht im Wettbewerb mit anderen Regionen, muss also für die Zukunft fit gemacht werden. Stillstand heißt Rückgang. Die vorhandene, gute Infrastruktur muss sinnvoll ergänzt und weiterentwickelt werden. Die Nachfrage an Immobilien ist da und gerade unter dem Aspekt der sozialen Gerechtigkeit widerspricht die Entscheidung jeglicher Vernunft. Denn: wenn es weniger neue Wohneinheiten gibt – ist die logische Konsequenz daraus, dass alte Wohnflächen immens im Preis steigen werden und somit unerschwinglich für jüngere Generationen und jungen Familien sind. Gerade aber die Ansiedlung junger Menschen und Familien ist für die Zukunft Travemündes elementar. Die BfL-Fraktion kritisiert den rot-rot-grünen Krebsgang: ein Schritt vor, zwei zurück. Sach- statt Verhinderungspolitik ist hier angebracht. Gleichzeitig beglückwünschen wir die beiden SPD-Senatoren zu ihren Plänen und stehen ihnen bei ihren Travemünder-Gestaltungs-Zukunftsplänen unterstützend zur Seite.

V.i.S.d.P.: Volker Krause

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