Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 12. Dezember 2017

Ausgabe vom 15. Mai 2012

Homophobie tötet

Autor: Rolf Klinkel

DIE GRÜNEN LÜBECK

Homophobie bezeichnet „die irrationale, weil sachlich durch nichts zu begründende Angst vor homosexuellen Menschen und ihren Lebensweisen“. Anlässlich des „Internationalen Tages gegen Homophobie“ am 17. Mai weist der Lübecker Verein CSD e. V. auf die - zum Teil wachsende - Ausgrenzung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern durch die Gesellschaft hin. Laut einer Studie ist das Suizidrisiko von Lesben und Schwulen bis zu 25 Jahren vier- bis siebenmal höher als das von Jugendlichen im Allgemeinen. Menschen, die ausgegrenzt, gemieden oder verabscheut werden, leiden unter dieser Belastung. Wer am Arbeitsplatz oder in der Schule „Versteckspielen“ muss, kann sich mitsamt aller Fähigkeiten weniger gut einbringen.  Das Bewusstsein in der gesamten Bevölkerung muss verbessert und sensibilisiert werden. Sei es in der Schule, am Arbeitsplatz, im Sportverein oder in der Familie.  Von Vorgesetzten am Arbeitsplatz, von Lehrkräften in Schulen oder Trainern im Sportverein sollte ein Impuls ausgehen, um die Thematisierung der gewählten Lebensweise im gesellschaftlichen Umfeld zu ermöglichen. Unsere GRÜNE Fraktion unterstützt die Forderungen des Vereins CSD e. V. und bleibt weiterhin engagiert – nicht nur am Tag gegen Homophobie.

 

V.i.S.d.P.:                   Rolf Klinkel

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