Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 23. Oktober 2017

Ausgabe vom 19. Juni 2012

Priwall: Feriendörfer kommen bis März 2013

Planungen für Priwall Waterfront laufen auf Hochtouren

Die Fertigstellung aller Feriendörfer auf dem Priwall schreitet zügig voran. Wie die Priwall Strand GmbH mitteilt, wird das letzte Ferienhaus voraussichtlich im März nächsten Jahres bezugsfertig sein. Mit diesem Tempo haben selbst die größten Optimisten der Hansestadt Lübeck nicht gerechnet. Die einschlägigen Kaufverträge zwischen der Stadt und Sven Hollesen als Geschäftsführer der Priwall Strand GmbH sahen eine Fertigstellung der Gebäude und Erschließungsanlagen bis Ende 2015 vor. Die Umsetzung des über 40 Millionen Euro teuren Projektes der PLANET-Gruppe spült damit – trotz Finanzkrise – bereits zweieinhalb Jahre eher als geplant jährliche touristische Mehrumsätze in sechsstelliger Höhe in Lübecks Kasse.

Lübecks Wirtschaftssenator Sven Schindler sieht Travemünde auf dem richtigen Weg: „Bereits heute zeigt sich durch die deutlich gestiegenen Übernachtungszahlen vor allem auf dem Priwall, dass Lübecks schönste Tochter in jüngster Zeit als Urlaubsziel an Attraktivität gewonnen hat.“

Auch die Planungen zu Priwall Waterfront laufen auf Hochtouren. Bereits seit 2007 ist die Verwaltung bemüht, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Bebauung rund um den Passathafen zu schaffen. Das städtebauliche Konzept wurde den Fraktionen in zahlreichen Diskussionen mehrfach vorgestellt und daraufhin in Teilen entsprechend geändert. Nachdem die Änderung des Flächennutzungsplanes im letzten Jahr Rechtskraft erlangt hatte, konnte im Februar endlich das Bauleitplan-Verfahren offiziell weitergeführt werden. Auch der Weg für eine Verlagerung des Seglerverein Herrenwyk wurde nach jahrelangen Verhandlungen ebenfalls Ende letzten Jahres frei gemacht und Ersatz für die Winterlagerplätze im Passathafen gefunden.

Die Priwall Waterfront AG ist trotz aller Verzögerungen nach wie vor festen Willens und auch finanzkräftig genug, dieses Projekt umzusetzen. An bislang 66 Arbeitsgruppensitzungen hat Hollesen teilgenommen und gemeinsam mit der Verwaltung daran gearbeitet, das Projekt voran zu bringen. Hierfür und für seine unerschütterliche Geduld möchte sich Senator Schindler bei Sven Hollesen und seinem Team bedanken. „Wir haben hier auf dem Priwall einen Investor, der schon am gleichen Standort sein Gespür für touristische Nachfragen, seinen Umsetzungswillen und seine Leistungsfähigkeit bewiesen hat.“

Nunmehr, da beinahe alle offenen Punkte gelöst sind, hoffen die Beteiligten, dass der B-Plan im nächsten Jahr von der Bürgerschaft beschlossen und ab 2014 mit der Umsetzung des spektakulären Tourismusprojektes begonnen werden kann.

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