Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Ausgabe vom 19. Juni 2012

Vier Spielplätze werden saniert

Kinder können sich freuen – Alte Spielgeräte sind nicht mehr tauglich

Auf dem Spielplatz am Bunsenweg in Karlshof wurde ein neues Klettergerüst eingeweiht. Aber auch die Kinder in Vorwerk, Marli und St. Jürgen gehen nicht leer aus. Die Stadt saniert noch in diesem Jahr vier Spielplätze.

Rund 30.000 Euro wurden in die Grundsanierung der Anlage am Bunsenweg investiert. Sukzessive wurden in den letzten Jahren bereits kleine moderne Geräte ergänzt und die Sandkiste mit einer neuen Abdeckung versehen. Besonders attraktiv war der Spielplatz dennoch immer noch nicht, denn die alten Geräte, wie Sechsfachreck, der Hangelbogen und die Bockrutsche waren vergleichsweise alt und langweilig.

Erst durch das jetzt fertig gestellte Kletterensemble bietet der Spielplatz wieder eine richtige Herausforderung zum Klettern und Toben: Eine kleine, niedrige Balancierkombination mit Balanciertampen, Balancierseilen und Balancierstamm eignet sich für erste „vorsichtigere“ Versuche in Sachen Gleichgewicht. Richtig Kraft und Geschicklichkeit dagegen erfordert die große zweitürmige Kletterkombination: Die Balancierseile in 1,50 Meter Höhe über dem Boden, Rutschstangen, Hangelrampe und die Kletterwand fordern die großen Kinder heraus. Die Anbaurutsche und Wackelbrücke sind da noch fast bequem zu nennen und auf dem Bänkchen unter dem Podest kann man sich sogar ein bisschen ausruhen. Ein Zweifachreck – beliebt bei allen Mädchen – ersetzt platzsparend das alte Sechsfachreck. Um die Haltbarkeit der neuen Geräte zu optimieren, wurden für die Konstruktion gelb lackierte Metallpfosten verwendet und haltbares Lärchenholz verwendet. Der Bereich Stadtgrün und Friedhöfe verspricht sich von dieser Materialwahl geringeren Wartungsaufwand, mehr Sicherheit und ein langfristig ansprechendes Erscheinungsbild. Der ausgebaute Hangelbogen und die Bockrutsche wurden bereits in städtischen Kindertagesstätten wieder eingebaut.

Die Spielplatzsanierung wird durch die Sparda-Bank unterstützt. Sie stellt insgesamt 125.000 Euro zur Verfügung, die in Absprache mit den zuständigen Fachbereichen für die Jugendarbeit in Lübeck verwendet werden.

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