Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 24. Oktober 2017

Ausgabe vom 03. Juli 2012

Einvernehmen macht Weg frei

Autor: Peter Reinhardt

SPD

Die Entscheidung der Bürgerschaft, die von der früheren Mehrheitsfraktion vereinbarte Put-option zu ziehen, also weitere Anteile an der Lübecker Hafengesellschaft zu verkaufen, ist der SPD nicht leicht gefallen. Für die Kooperation aus SPD, GRÜNE und DIE LINKE war eine Zustimmung nur möglich, wenn, wie im so genannten „Rohwer-Papier“ vereinbart, ein Einvernehmen erzielt werden würde. Die Kooperation hatte mit ihrer Entscheidung zur erneuten Vertagung im Mai 2012, ihr Vertrauen gegenüber allen Beteiligten zum Ausdruck gebracht, in ihrem Handeln von dem Willen getragen zu sein, zu einer einvernehmlichen Lösung kommen zu wollen. Das Ergebnis der Verhandlungen, das abschließend zwischen der Hansestadt Lübeck, der Gewerkschaft Verdi, den Betriebsräten, der LHG , des HBV sowie der Steuerungsgruppe ausgehandelt wurde, gibt dem Hafen, seinen Beschäftigten und der Hansestadt ein mehr an notwendiger Planungssicherheit und die erforderliche Zukunftsperspektive. Hafeninvestitionen und Arbeitsplätze werden gesichert, durch eine Beteiligung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an der Lübecker Hafengesellschaft (Lübecker Modell), zeigen alle Beteiligten die Bereitschaft, neue Wege der Mitgestaltung und Mitverantwortung gehen zu wollen.

 

V.i.S.d.P.:  Peter Reinhardt

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