Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 21. Oktober 2017

Ausgabe vom 10. Juli 2012

Freie Bahn für Lübecks Skater!

Die Possehl-Stiftung übernahm die Kosten

Großer Festakt an der Kanalstraße: Am Samstag wurde die vollständig neu gebaute Skaterbahn eingeweiht. Nach über zwölf Jahren waren die alten Metallanlagen nicht mehr zu gebrauchen. Die Possehl-Stiftung übernahm die Kosten von 160.000 Euro.

Junge Skaterinnen und Skater waren während der Vorbereitung, Planung und Durchführung beteiligt. So ist eine neue Anlage entstanden, die sich an ihren Wünschen und Vorstellungen orientiert und sicher genauso intensiv genutzt wird wie die alten Rampen. Der noch relativ junge und sehr engagierte Verein „Lass Rolln e.V.“ hat am Samstag gleich zu einem Skate-Contest eingeladen.

Die alte Anlage bestand aus Metallgerüsten, Asphalt und Beton. Die Kombination hielt den Belastungen nicht lange stand. Das Metall drückte sich in den Asphalt und die Stadt musste immer wieder nachbessern. „So entstanden auch Pfützen an den Sprunggeräten“, berichtet Rolf Schott vom Bereich Verkehr und Stadtgrün. Mit reinen Betonanlagen gibt es dagegen in anderen Städten gute Erfahrungen.

Für Nicola Petereit von der Possehl-Stiftung ist das Geld gut eingesetzt, „auch wenn wir Älteren das Skaten wohl nicht mehr lernen werden.“ Stiftungsgründer Emil Possehl wäre begeistert gewesen, wenn er erlebt hätte, mit welcher Freude die neue Anlage angenommen wurde.

V. Gerstmann

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