Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 23. Oktober 2017

Ausgabe vom 24. Juli 2012

Null Alkohol auf der Travemünder Woche

Jugendschutz während der Travemünder Woche – Teams auf Festmeile unterwegs

Am Freitage startete die Travemünder Woche. Erfahrungsgemäß trinken viele Jugendliche hier Alkohol. Deshalb wird es wieder Jugendschutzstreifen von Polizei, Ordnungsdienst und Jugendamt geben. Kontrolliert wird auch an den Ständen und in den Geschäften.

Im vergangenen Jahr mussten 163 Kinder und Jugendliche pusten. Das erschreckende Ergebnis: 34 der Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren hatten mehr als 0,5 Promille. Bei den über 16-Jährigen hattem 30 Jugendliche mehr als ein Promille Atemalkohol. In allen Fällen mussten die Eltern ihre Kinder in Travemünde abholen.

Auch in diesem Jahr werden wieder Jugendschutzteams auf der Festmeile unterwegs und ansprechbar sein. „Unser gemeinsames Ziel ist, dass die Jugendlichen nicht zu viel trinken und nachts heil nach Hause kommen“, betonen die Jugendschutzbeauftragten der Hansestadt Lübeck, Annette Eickhölter und Karen Wotha. Diverse Partner in das gemeinsame Sicherheitskonzept eingebunden: die Lübecker Verkehrsgesellschaft, die Deutsche Bahn und die Bundespolizei. „Durch diese bewährte Vernetzung wollen wir erreichen, dass alle Besucher der Travemünder Woche (TW) gern und unbeschadet die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen!“, so Eickhölter. So werden während der TW Mitarbeiter der Bahn sowie der Bundespolizei in den Zügen von und nach Travemünde Präsenz zeigen.

Gewerbetreibende in Travemünde und die Standbetreiber auf der Meile sind ebenfalls wieder „im Boot“ und wurden mit Informationsmaterial versorgt. Ihnen werden beispielsweise „Argumente-Karten“ und Plakate ausgehändigt, die Jugendlichen erklären, warum ihnen kein Alkohol verkauft werden darf und auch das Kassenpersonal an die Aussage des Jugendschutzgesetzes erinnert.

„Darüber hinaus möchten wir an die jungen Erwachsenen appellieren, sich verantwortungsbewusst den Jüngeren gegenüber zu verhalten, ihnen also keinen Alkohol zu besorgen oder abzugeben, den die noch nicht trinken dürfen. Zudem mögen sie bitte mit auf die Jüngeren in ihrer Clique achten“, richtet sich Eickhölter an die über 18-Jährigen. Die Regeln des Jugendschutzgesetzes sind übrigens ganz einfach: Jugendliche unter 16 Jahren dürfen in der Öffentlichkeit keinen Alkohol trinken, unter 18-Jährige nichts Branntweinhaltiges.

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