Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Ausgabe vom 02. Februar 2010

Bundesweiter Gedenktag

Kranzniederlegung am Zeughaus für Opfer des Nationalsozialismus

Zahlreich versammelten sich Bürgerschafts- und Ausschussmitglieder der Lübecker Parteien am vergangenen Mittwoch, dem 27. Januar, vor der Gedenktafel am Zeughaus, um den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken. Der erste stellvertretende Stadtpräsident Peter Sünnenwold (CDU) und Lienhard Böhning (SPD), zweiter stellvertretender Stadtpräsident, legten gemeinsam mit Benjamin Gruszka, Mitglied der jüdischen Gemeinde Lübeck, den Kranz nieder.

Sünnenwold betonte in seiner Ansprache, dass das damalige Unrecht, das Millionen von Menschen unsägliches Leid brachte, nicht in Vergessenheit geraten dürfe. "Es ist unsere Aufgabe, die Werte von Freiheit und Demokratie an nachfolgende Generationen zu vermitteln". Es erfordere Mut und Kraft, für diese Werte einzustehen. "Demokratie ist kein Erbgut".

Hintergrund: Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus wurde am 3. Januar 1996 durch Proklamation des Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt und auf den 27. Januar festgelegt. An diesem Tag werden in der ganzen Bundesrepublik öffentliche Gebäude beflaggt und die Flaggen auf Halbmast gesetzt.

Soldaten der Roten Armee befreiten am 27. Januar 1945 Armee die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Das KZ Auschwitz steht symbolhaft für den Völkermord und die Millionen Opfer des Nazi-Regimes. msn

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