Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 23. Oktober 2017

Ausgabe vom 11. September 2012

Sicherheit für Lübeck

Autoren: A. Schulte und L. Ciulla

Miteinander

Warum lachen Mitglieder des Lübecker Stadtrates über unsere Idee, eine Gefahrenmeldestelle einzurichten, die Menschenleben retten könnte? In der letzten Bürgerschaftssitzung beantragten wir, dass Gefahrenpunkte im Stadtgebiet in Zukunft einfacher gemeldet werden können und besser registriert und koordiniert bearbeitet werden. Wir sind über die Reaktion und die fehlende Ernsthaftigkeit während der Sitzung des Stadtrates enttäuscht. Statt einer konstruktiv beratenden Debatte unter Mitbürgern, kam es zu unsachlichen Bemerkungen. So wurde z.B. behauptet, dass ein Anruf der Polizei- oder Feuerwehr-Notrufnummer eine Gefahr aus der Welt schaffen würde. Jeder Mensch weiß jedoch, dass die Polizei und die Feuerwehr andere Aufgaben haben, als die Beseitigung von Gefahrenstellen. Wir Bürger wissen am besten, wo es in unserer Stadt gefährliche Stellen gibt, weil wir täglich mit ihnen konfrontiert werden. Wir brauchen jedoch eine zuverlässige Stelle, die unsere Gefahrenmeldungen sammelt und dafür Sorge trägt, dass ihre Beseitigung schnellstens auf den Weg gebracht wird. Wir benötigen einen ausreichend hohen und stabilen Sicherheitszaun für Moisling, der länger ist als der aktuelle. Die Kosten tragen fairerweise Stadt und Bahn! Miteinander geht es besser.

 

V.i.S.d.P.: Dieter Müller

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