Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Sonntag, 22. Oktober 2017

Ausgabe vom 18. September 2012

Menschenleben schützen!

Autoren: A. Schulte und L. Ciulla

Miteinander

Es ist inakzeptabel, dass die Deutsche Bahn AG lediglich bedauert, wenn Menschen innerhalb unserer Stadtgrenzen sterben, nachdem sie von einem Zug erfasst wurden. Es ist unzumutbar, dass eine Institution wie die Deutsche Bahn AG, eine Erklärung mit derart unüberlegten Argumenten abgibt, ohne weitere Gespräche mit allen Beteiligten anzubieten: „Die DB AG hält aber Einzäunungen der Gleise nicht für zielführend, da diese oft mutwillig zerstört und kein endgültiges Hindernis bieten würden. Sie verweist stattdessen auf das generelle Verbot, Bahnanlagen unbefugt zu betreten.“(Zitat aus HL-Live, vom 10.11.) Wir fordern die Deutsche Bahn auf, im Fall Moisling keine Allgemeinaussagen vorzuschieben, sondern sich auf den konkreten Sachverhalt zu beziehen. Was soll die Aussage, dass ein Zaun sein Ziel nicht endgültig erfüllen kann, weil er ja so oft mutwillig zerstört werden würde. Da muss man sich die Frage stellen, warum heutzutage überhaupt noch Zäune gebaut und verkauft werden. Sie werden ja so oft beschädigt und können nicht endgültig, bis zum Ende aller Tage als Absperrung dienen! Unsere Meinung dazu lautet: Gefahrenstellen gehören stabil eingezäunt und wenn der Zaun zerstört wurde, muss er eben noch stabiler repariert werden! Miteinander, bitte!

 

V.i.S.d.P.: Dieter Müller

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