Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 12. Dezember 2017

Ausgabe vom 25. September 2012

Jahresschau der Lübecker Künstler

Ausstellung erstmals in der Kunsthalle St. Annen zu sehen

Noch bis zum 14. Oktober sind die Jahresschau der Lübecker Künstler und die Sonderausstellung „Die Kunst des Selbstporträts VII“ in der Kunsthalle St. Annen zu sehen. In diesem Jahr wird die Jahresschau, die einen Einblick in das Schaffen der bildenden Künstler gibt und ein wichtiger Spiegel der regionalen Kunstszene ist, erstmals in der Kunsthalle ausgerichtet.

Das Spektrum der Arbeiten reicht von der vollkommen nonfigurativen bis zur realistischen Darstellungsweise, von der Installation über Fotografie bis zur Bildhauerei. Präsentiert werden 72 Arbeiten von 38 Künstlern. Insgesamt haben 93 Künstler 327 Arbeiten eingereicht. Die Auswahlkommission bestand in diesem Jahr aus Dr. Thorsten Rodiek (Kunsthalle St. Annen, Lübeck), Dr. Peter Thurmann (Kunsthalle Kiel), Dr. Margret Schütte (Museum Schloss Gottorf) sowie Regine Bonke und Rainer Wiedemann von der Gemeinschaft Lübecker Künstler.

„Dadurch, dass neben mir noch zwei Kollegen aus dem Bereich der zeitgenössischen Kunst und zwei Mitglieder der Lübecker Künstlergemeinschaft als Juroren tätig waren, wurde die kritische Prüfung und Auswahl der Exponate neutraler und professioneller, als es je in den Jahren zuvor der Fall gewesen war“, hob Dr. Thorsten Rodiek, der Leiter der Kunsthalle St. Annen, hervor.

Regine Bonke erklärte, die Künstler hätten sich sehr schwer getan, das Burgkloster zu verlassen. „Doch nun sind wir in wunderbaren neuen Räumen angekommen und können uns mit den architektonischen Besonderheiten der Kunsthalle auseinander setzen. Dadurch werden ganz neue Atmosphären entstehen, die längst bekannt Geglaubtes ins Blickfeld rücken.“

Im Februar 1946 konstituierte sich eine kleine Gruppe Lübecker Künstlerinnen und Künstler zur „Gemeinschaft Lübecker Maler und Bildhauer e.V.“. Siebzehn Gründungsmitglieder hatte der neue Verein, der ab 1948 für einige Jahre im Behnhaus einen ständigen Ausstellungsraum zur Verfügung gestellt bekam. Ab 1962 konnte die Gemeinschaft zweimal jährlich das neu erbaute Museum am Dom nutzen. Ein 1983 gegründeter Förderverein für Kunst bot den Künstlern im Engelswisch eine neue Ausstellungsfläche. Ab 1990 stellte dann das Kulturforum Burgkloster regelmäßig Räume zur Verfügung. Führungen durch die Jahresschau finden in der Kunsthalle sonntags statt. Beginn ist jeweils um 12 Uhr.

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