Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 20. Oktober 2017

Ausgabe vom 29. Januar 2013

Matthias Wolff gewinnt beim Famelab

Der Lübecker Assistenzarzt beeindruckte das Publikum mit seinem Vortrag über Tumorforschung

Sechs Akademiker haben beim Famelab-Wettbewerb im Multifunktionscenter der Universität zu Lübeck um die Qualifikation zum Bundesfinale in Bielefeld gekämpft. Ziel des wissenschaftlichen Wettberwerbs war es, einer hochkarätig besetzten Jury und dem Publikum in drei minütigen Vorträgen Forschungsthemen möglichst originell zu präsentieren. Dabei durften die Wissenschaftler nur einen Gegenstand mit auf die Bühne nehmen.

Der Lübecker Informatiker Norman Scheel verblüffte mit einer Backform als Gehirnmodell. „Resting state - wenn das Gehirn mal Pause hat“, lautete der Titel seines Vortrages, den Jurymitglied Frauke Kegel vom British Council in Berlin nicht „klar“ genug fand.

Dennis Boldt, ebenfalls Informatiker, zeigte wie Lübecks Brücken langfristig mit Kleinstcomputern überwacht und so vor weiteren Schäden bewahrt werden können. Für seine humorigen Hammerschläge und die messerscharfen Stichproben an einem symbolischen Brückenteil erhielt der Informatiker von der Jury den zweiten Platz. Der Uni-Mediziner Matthias Wolff promoviert über Tumorforschung. Für seine Performance mit Stirnspiegel und Brustkrebszellen-Luftballon räumte der Mediziner den Publikumspreis ab und nimmt an einer Meisterschule in Berlin teil. Jel

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