Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 23. Oktober 2017

Ausgabe vom 29. Januar 2013

Reecke braucht seine Brücke

Autor: Volker Krause

Bfl

Der Brückenübergang über die Trave für die Reecker Anwohner muss erhalten bleiben. Wir können die Bürger durch einen Abriss nicht einfach von der Anbindung an Hamberge oder die B 75 abschneiden. Dass die einsturzgefährdete Brücke erneuert werden muss, steht auch für uns außer Frage. Dass die Anwohner in Zukunft jedoch ganz auf eine Überführung verzichten und Umwege von bis zu 12 Kilometern hinnehmen sollen, ist nicht hinnehmbar. Zunächst sollte geprüft werden, ob die Spannbetonbrücke zu relativ geringen Kosten zunächst mit einem Joch übergangsweise gestützt werden kann, damit die sichere Tragfähigkeit wieder gewährleistet ist. Einen Neubau der Brücke könnten wir dann in den kommenden Jahren in den Haushalt einstellen und würden in der jetzigen Situation Zeit gewinnen. Das Argument, wir hätten entweder zwei Millionen Euro für Schulsanierungen oder für eine neue Brücke, zieht für uns nicht. Wir brauchen in Lübeck angesichts der defizitären Haushaltslage keine Luxus-Bauprojekte wie eine von der SPD angeregte Sanierung des Rathaushofes. Wir müssen uns darauf konzentrieren, dass wir das erhalten, was unsere Stadt unbestreitbar braucht. Dazu gehört neben der Sanierung von Schulen und Turnhallen auch der Erhalt bzw. Bau von Straßen und Brücken.

 

 

V.i.S.d.P.: Volker Krause

Zurück zur Übersicht

 
Jetzt Werbung schalten auf www.luebeck.de