Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 20. Oktober 2017

Ausgabe vom 12. Februar 2013

Hoffnung auf Förderung

Land stellt Beteiligung an Brückenfinanzierung in Reecke in Aussicht

Bei einem Vor-Ort-Termin an der Reecker Brücke hat Schleswig-Holsteins Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Frank Nägele den Bürgern von Reecke, Hamberge und weiterer Umlandgemeinden Hoffnung auf einen Neubau der einsturzgefährdeten Travequerung gemacht.  Bei minus 8 Grad auf Hamberger Seite sagte er: „Die alten Beziehungen zwischen den Reeckern und den Umlandgemeinden in Stormarn sollten nicht durch administrative Grenzen unterbrochen werden.“ Diese wichtige Verbindung zwischen dem Lübecker Ortsteil und dem Nachbarkreis Stormarn könnte das Land unter gewissen Bedingungen finanziell fördern. Konkrete Zusagen konnte Dr. Nägele nicht geben. „Die Förderrichtlinien gemäß Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) müssen beachtet werden.“

Das Land Schleswig-Holstein könnte eine neue Geh- und Radbrücke anteilig mit bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten unterstützen. Bei einer einspurigen Straßenbrücke für den Kfz-Verkehr könnte das Land zwischen einem Viertel und einem Drittel der Kosten bezuschussen – unter Berücksichtigung des haushaltsrechtlichen Rahmens. Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe sagte den Vertretern der Reecker Bürgerinitiative sowie seinen ehrenamtlichen Amtskollegen der Umlandgemeinden zu, alle Möglichkeiten für einen Brückenneubau auszuloten. Wie berichtet, ist dafür auch eine Kooperation zwischen der Hansestadt und St ormarn geplant. Klaus Plöger, Landrat des Kreises Stormarn sagte, Stormarn sei gesprächsbereit, doch letztlich müsse er eine finanzielle Beteilung seiner Gemeinden durch alle Gremien und den Kreistag bringen. Überlegungen eine Fahhradbrücke als Ersatz zu bauen, schloss Plöger aus: „Das ist Blödsinn!“

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