Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Sonntag, 22. Oktober 2017

Ausgabe vom 12. Februar 2013

Kein Aufmarsch im März

Die Neo-Nazis haben ihren Trauermarsch durch Lübeck abgesagt

Die von den Neo-Nazis für den 30. März unter dem blasphemischen Titel „Trauermarsch“ angemeldete Demonstration haben die Organisatoren abgesagt. Dies bestätigte Lübecks Innensenator Bernd Möller. Möller begrüßt die offizielle Absage der „Demons-tration“ ausdrücklich: „Mit großer Freude kann ich mitteilen, dass 14 Jahre unheiliger Tradition zum Ende kommen.“

Möller dankt allen Menschen in Lübeck und der Region, die mit ihrem großen bürgerschaftlichen und politischen Engagement dazu beigetragen haben, den Rechtsextremisten diese Aufzüge auszutreiben. „Ebenso dankt der Senator allen beteiligten Verwaltungsmitarbeitern sowie der Polizei für die langjährige Begleitung dieser unseligen Veranstaltungen.

Allerdings zeige die im Internet von den Rechtextremen angedrohte Ausdehnung von sogenannten Gedenkveranstaltungen auf andere Orte und Zeiten, dass das Engagement gegen diesen rechten Ungeist aufrecht erhalten werden müsse. Das sieht auch Christoph Kleine, Sprecher der Initiative „Wir könnnen Sie stoppen“, so. Das jahrelange Engagement vieler Lübecker habe dazu geführt, die Nazis zurückzudrängen. Dennoch müsse die Gesellschaft wach bleiben und sich den Neo-Nazis in den Weg stellen.           Jel

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