Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Ausgabe vom 26. Februar 2013

Aufklärung tut Not

Autor: Jan Lindenau

SPD

Eine fristlose Kündigung eines Gesamtbetriebsratsvorsitzenden erfolgt naturgemäß unter sorgfältiger Abwägung aller Fakten. Da offensichtlich zu dem Sachverhalt das Arbeitsgericht bemüht ist, tut die Politik gut daran, sich nicht die Arbeit der Gerichte einzumischen. Der Justiz bleibt es vorbehalten, eine Entscheidung in der Sache zu treffen. Was bei den Stadtwerken zu dieser Entscheidung geführt hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Uns liegt lediglich eine Mitteilung der Geschäftsführung vor, die an die Mitarbeiter gerichtet wurde. Auch hier werden keine konkreten Gründe für die Entscheidung genannt. Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen oder Vorverurteilungen von handelnden Akteuren. Sachaufklärung ist gefordert. Aus diesem Grund haben wir einen Fragenkatalog zum Vorgang an den Bürgermeister als Gesellschaftervertreter gesandt und diese Fragen in der letzten Sitzung des Hauptausschusses zur Beantwortung gestellt. Vorher werden wir keine Beurteilung der Sachlage vornehmen. Sollte die Beantwortung unserer Fragen Hinweise auf Verfehlungen Einzelner gegeben haben, müssen diese ohne Ansehen der Person aufgeklärt werden und zu angemessenen Konsequenzen führen. Sensibilität in der Herangehensweise hat nichts mit einem Maulkorb zu tun.

 

V.i.S.d.P.: Jan Lindenau

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