Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 20. Oktober 2017

Ausgabe vom 12. März 2013

2,9 Millionen Euro für Projekte

Gemeinnützige Sparkassenstiftung präsentierte Jahresbericht 2012

Lübecks Gemeinnützige Sparkassenstiftung hat in der vergangenen Woche ihren Jahresbericht 2012 vorgestellt. Die Stiftung hat im vergangenen Jahr rund 3 Millionen Euro an gemeinnützige Projekte verteilt. 50 Prozent davon gingen in die Breitenförderung. Das soll auch 2013 so sein, so das Resümee des Vorstandsvorsitzenden, Hans-Peter Süfke. Gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Wolfgang Pötschke und Titus Jochen Heldt ließ Süfke die Fördermaßnahmen Revue passieren. So konnte aus den Dividenden der Sparkasse, an der die Stiftung 74 Prozent der Aktienanteile hält, sowie aus Zinserträgen 2012 rund 4,3 Millionen Euro vereinnahmt werden. Nach Zuführungen zur Kapitalerhaltungsrücklage in Höhe von 1,4 Millionen Euro konnten letztendlich 209 Projekte mit rund 2,9 Millionen Euro gefördert werden. Süfke stellte im Rahmen des Pressetermins auch die Bedeutung der Förderung des Bildungsfonds heraus, der mit 200.000 Euro unterstützt wurde: „Der Fonds findet bundesweit Beachtung.“, so Süfke. Die Gesellschaft der Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit habe für ihre „segensreichen Aktivitäten“ 573.000 Euro erhalten. Ebenfalls mit 200.000 Euro wurde der seit 2008 bestehende Kindergartenfonds gefördert. Das Theater Lübeck habe 70.000 Euro für die Erhaltung ihrer Drehbühne bekommen. Süfke: „Wir haben das Theater aus einer extremen Notsituation befreit. Die Drehbühne unter der Bühne war ein bisschen marode.“ Weitere 30.000 Euro habe die Stiftung für die Theaterpädagogik gegeben. Ein Großprojekt, in das die Stiftung in den letzten Jahren insgesamt  500.000 Euro investiert hat, ist die „Stadt der Wissenschaft“, die im vergangenen Jahr 70.000 Euro erhalten hat und auch 2013 weiter gefördert werde. Süfke bemerkte beiläufig, dass 50 Prozent aller Förderungen der Stiftung eigentlich in die öffentliche Hand gehören. „Wenn die öffentliche Hand nicht mal mehr Geld für Schultoiletten hat, kann sie anderswo ja erst recht kein Geld aufbringen“, so Süfke weiter.                                          

Jel

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