Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 20. Oktober 2017

Ausgabe vom 19. März 2013

Entlarvende Ver.di-Aktionen

Autorin: A. Stadthaus-Panissié

Bürger für Lübeck

Die BfL-Fraktion kritisiert die Solidaritätsaktionen von Ver.di in Zusammenhang mit der Kündigung des umstrittenen Betriebsratsvorsitzenden der Stadtwerke. Es gehört anscheinend zur Philosophie gewerkschaftlichen Engagements, eine äußerst zweifelhafte Überbezahlung eines Betriebsrates und seine ungerechtfertigten Privilegien mit fadenscheinigen Argumenten zu rechtfertigen. Wir haben von Anfang an gesagt, dass nach unseren Informationen die Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden nicht unbegründet ist. Die Solidaritätsaktionen von
Ver.di sind aus unserer Sicht mehr als entlarvend. Hier sollen Privilegien der eigenen Klientel unter dem Deckmantel der Verteidigung von Arbeitnehmerrechten zementiert werden. Was soll daran auszusetzen sein, dass der Personalleiter „den Laden in Ordnung bringen will“ oder was an einer „zentralistisch orientierten Führungskultur“ zu kritisieren ist? Dass nun ein Wirtschaftsprüfer mit der Aufklärung betraut werden soll, ist zwar typisch städtisches Verhalten, aber den BfL ein Ärgernis. Hier werden wieder Kosten produziert, und für die rückhaltlose Aufklärung ist und bleibt die Geschäftsführung zuständig und auch verantwortlich. Der Einrichtung eines Sonderausschusses werden wir in der Bürgerschaft jedoch zustimmen.

 

V.i.S.d.P.: Volker Krause

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