Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 12. Dezember 2017

Ausgabe vom 16. April 2013

Parteien zur Lage

Vorschlag: Randgemeinden mit ins Boot

Der Streit um die Zukunft des Brodtener Wanderweges an der Ostseeküste spaltet die Lager der lübschen Kommunalpolitik. Jan Lindenau (SPD) findet vor der Sitzung des Kurbetriebs am 16. April in Travemünde klare Worte Richtung Landwirte: „Wir lassen uns nicht erpressen.“ Lindenau hält es sogar für möglich, dass der beliebte Wanderweg in Teilen dicht gemacht wird.

Klaus Petersen (CDU) rät, weiter mit den Bauern zu verhandeln. Denn den Wanderweg am Brodtener Ufer, könne man nicht so einfach zumachen. Das sehen auch Lübecks Grüne so. Carl Howe (Grüne) mahnt ein „Recht auf einen durchgängigen Wanderweg“ an. Die Stadt solle nicht dem bösen Trend der Zeit folgen und die Zukunft des Wanderweges rein „kapitalistisch“ betrachten. Die Grünenfraktionsvorsitzende Liselotte von Holt hält die Verträge mit den Bauern für nicht anfechtbar. „Die Bauern können doch im Falle einer Vertragskündigung kein Drehkreuz aufstellen und Wegezoll verlangen“, sagt von Holt. Olaf Teschke (FUL) findet den andauernden Streit über Brodtens Wanderweg einfach nur „gruselig“. Die Forderungen der Landwirte seien abnorm und weit entfernt von Gut und Böse. Dass sich die Gemeinde Timmendorf nicht an einer finanziellen Lösung beteiligen will, sei schwach.Das sieht Marcel Niewöhner (BfL) so. Die Randgemeinden müssten sich an der Finanzierung des Wanderweges beteiligen, da es sich um einen Schleswig-Holstein-Wanderweg handele. Jel

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