Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 20. Oktober 2017

Ausgabe vom 30. April 2013

Travemünde abgehängt

Autor: Jens-Olaf Teschke

FUL

Die FUL hat sich für den Erhalt des Kurbetriebsausschusses als letzte eigenständige Vertretung Travemündes in der Lübecker Verwaltung und für die rechtliche Stärkung des Ortsrates Travemünde, der bisher formal keinerlei Kompetenzen hat, ausgesprochen. Leider stimmte die Mehrheit des Hauses erneut gegen Travemünde. Die Lübecker Politik schert sich wenig um die Interessen der Travemünder. Trotz lagerübergreifenden Protestes aus den Travemünder Ortsverbänden aller Parteien, wurde der letzte Fachausschuss für Travemünde abgewickelt. Das ist nicht in Ordnung, zumal Travemünde als der touristische Hotspot unserer Stadt gilt. Sei es die Grünstrandbebauung, die Versuche, den Kurbetrieb zu schließen, die verweigerte Verlängerung der Paul-Brümmer-Straße oder das schäbige Aussehen des Travemünder Bahnhofs – die Lübecker Verwaltung handelt abgehoben, kümmert sich nicht um die Bedürfnisse der Menschen vor Ort und trifft aus der Ferne lebensfremde Entscheidungen. Es gibt viele Gründe, warum Travemünde innerhalb der Lübecker Stadtteile eine Sonderrolle einnehmen muss. Im Seebad herrschen völlig andere Verhältnisse und Notwendigkeiten als in den anderen Stadtteilen. Deshalb plädiert die FUL für einen eigenen Fachausschuss in der Verwaltung für Travemünde.

 

V.i.S.d.P.: Jens-Olaf Teschke 

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