Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 17. Oktober 2017

Ausgabe vom 25. Juni 2013

PARTEI-PIRATEN wollen Macht

Autor: Torsten Krahn

Die Partei Piraten

Nachdem die PARTEI-PIRATEN die Gründung ihrer Fraktion bekanntgegeben hatten, gab es einen kleinen Shitstorm aus Kreisen der anderen Parteien: „Geld abgreifen“, hieß es. Einige forderten gar „das undemokratische Verhalten zu unterbinden“ und manche begannen die „Legitimation“ der Fraktion zu berechnen. Seltsamerweise waren einige Zitatgeber zuvor selbst auf die PARTEI und PIRATEN zugekommen, um Fraktionsgespräche zu führen. Die PIRATEN waren durch Oliver Dedows Wechsel schon in der letzten Wahlperiode in der Bürgerschaft vertreten, doch den erneuten Einzug haben sie sich selbst erarbeitet. Ähnliches gilt für die PARTEI - wochenlang waren sie unterwegs, um Wähler zu gewinnen. Gereicht hat es für je einen Sitz. Aus bestimmt gewichtigen Gründen sind einzelne Bürgerschaftsmitglieder jedoch in der Mitarbeit stark eingeschränkt. So können sie beispielsweise keine Mitglieder in die Ausschüsse entsenden. Sowohl unter den Mitgliedern der PARTEI als auch unter Piraten gibt es viele, die sich aktiv in die Politik einbringen wollen. Um ihnen gerecht zu werden, bleibt aufgrund der aktuellen Regelungen also nur der Weg in eine Fraktion. Die PARTEI-PIRATEN wollen an die Macht, nicht an das Geld!

V.i.S.d.P.: Oliver Dedow

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