Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 20. Oktober 2017

Ausgabe vom 02. Juli 2013

Wie kann Bürgerbeteiligung gelingen?

ZukunftsWerkStadt übergab Ideen für ein leises und klimafreundliches Lübeck

Die Teilnehmer der Lübecker ZukunftsWerkStadt haben die Ideen, die Lübecker für eine leises und klimafreundliche Stadt vor allem im Wissenschaftsjahr gesammelt haben, im Rahmen einer Feier im Audienzsaal des Rathauses an Bürgermeister Bernd Saxe übergeben. Neben Statements von Wissenschaftsmanagerin Dr. Iris Klaßen und der Vizepräsidentin des Kieler Landtages Marlies Fritzen, sprach Anna Renkamp, Projektmanagerin des Programms „Zukunft der Demokratie" der Bertelsmannstiftung über Chancen und Risiken von Bürgerbeteiligung. Renkamp unterstrich, dass sich die Mehrheit der Bürger mehr Beteiligungs- und Mitsprachemöglichkeit wünscht. Die Referentin warnte vor Formen der Bürgerbeteiligung, die Bürger nur vordergründig mitnimmt, statt sie aktiv einzubinden: „Was nicht passieren darf, dass Bürger viel Engagement und Zeit einbringen und dann die Ergebnisse von Stadtrat und Verwaltung ignoriert werden." Anhand mehrerer Städte, darunter Heidelberg, Ludwigsburg und Essen zeigte Renkamp wie eine neue Kulturen der Beteiligung zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft gelingen können. Lübecks Wissenschaftsmanagerin Dr. Iris Klaßen sieht den Schlüssel für gelingende Beteiligungformen in Lübeck in der so genannten „Wissensbasierten Stadtentwicklung", einer zukunftsweisenden Zusammenarbeit, wie sie beispielhaft unter dem Dach der ZukunftsWerkStadt funktioniert. „Voneinander wissen, voneinander lernen und gemeinsam gestalten - darum geht es", so Klaßen. Lübecks neuer stellvertretender Stadtpräsident Klaus Puschaddel dankte den Teilnehmern für ihr Engagement in den zahlreichen Arbeitsgruppen der ZukunftsWerkstadt, die folgende Projekte auf den Weg gebracht hat: „Wo machen Blitzer Sinn?", Bike-Sharing (OzD), ein Radschnellweg für die Ratzeburger Allee sowie weniger Autoverkehr an der Schule Grönauer Baum (AG Mobilität) und eine Mitfahr-App (Baltic-Schule). Jel

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