Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 20. Oktober 2017

Ausgabe vom 30. Juli 2013

Lübeck übertrifft U3-Versorgungsquote

Plätze für rund 1.900 Kinder unter drei – Borns: Vereinbarkeit Familie und Beruf

Lübecks Bildungssenatorin Annette Borns und Bürgermeister Bernd Saxe haben die aktuellsten Zahlen zum Stand der Kindertagesbetreuung in Lübeck vorgestellt. Zudem gaben sie einen Ausblick auf die nähere Zukunft und stellten dar, in welchen Stadtteilen in diesem und im kommenden Jahr neue Plätze für Kinder unter drei Jahren (U3) aber auch für ältere Kinder geschaffen werden. Die wichtige Frage, ob die Hansestadt Lübeck die Vorgabe des Bundes, zum Stichtag 1. August 2013 mindestens für 35 Prozent der unter Dreijährigen einen Platz bieten zu können, erfüllen würde, hatte Senatorin Borns bereits Anfang des Jahres bejaht. „Aktuell“, so Borns, „liegen wir sogar bei rund 37 Prozent.“ Sie gehe davon aus, dass die Versorgungsquote in 2014 auf über 40 Prozent steigen werde. „Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Stadt in den vergangenen Jahren sehr viel in den Ausbau der Kinderbetreuung investiert“, sagte Bürgermeister Saxe.

Die Zahlen belegen das: lag im Jahr 2008/09 die Versorgungsquote für die Krippenkinder und die Jungen und Mädchen bei Kindertagespflegeeinrichtungen erst bei 14 Prozent, so wurde sie in den darauf folgenden Jahren kontinuierlich ausgebaut, bis der jetzige Stand erreicht wurde. Auch für die sogenannten Kinder der Elementargruppen, also den Kindergartenplätzen für die 3- bis 6-Jährigen, wurde das Angebot gegenüber der Situation von vor vier Jahren deutlich größer: es liegt jetzt bei 85 Prozent gegenüber 80 Prozent in 2008/09. „Besonders wichtig ist mir aber die Vereinbarkeit von Familien und Beruf“, betonte Borns. Daher freue sie sich, dass die Schulkindbetreuung in den Jahren zwischen 2008 und 2013 von damals 27 auf jetzt 47 Prozent deutlich gesteigert werden konnte. „Das ist ein enormer Kraftakt gewesen und wird uns auch in den nächsten Jahren noch viel Engagement und Geld kosten“, so die Bildungssenatorin.

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