Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 24. April 2019

Ausgabe vom 29. September 1998

Die kleineren Parteien blieben ohne Einfluß

Die kleineren Parteien blieben im Wahlkreis 11 - Lübeck - ohne Einfluß. Bündnis 90/ Die Grünen verloren im Vergleich zur Wahl 1994 einen Prozentpunkt und erreichten nur noch 7, 5 Prozent der Stimmen. Der Lübecker Kandidat Hans-Jürgen Schubert, zugleich Bürgerschaftsmitglied, blieb noch unter Landesdurchschnitt. Er errang bei den Erststimmen 4,8 Prozent (1994: 7,8 Prozent). Die FDP konnte sich zwar von 5,7 auf 6,3 Prozent steigern; das Ziel der hiesigen Kandidatin Dr. Michaela Blunk, die "dritte im Bunde" zu werden, blieb allerdings unerreicht. Die PDS gewann 0,4 Prozentpunkte hinzu und kam diesmal auf 1,8 Prozent der Zweitstimmen. BFB-Die Offensive, Die Frauen und die ödp erreichten jeweils 0,1 Prozent der Stimmen, die Grauen erreichten immerhin 0,3 und Pro DM 0,9 Prozent der Stimmen. Die rechten Parteien DVU(1,2), REP (0,7) und NPD (0,3) kamen zusammen auf lediglich 2,2 Prozent. Der örtliche NPD-Kandidat Dieter Kern konnte 619 Stimmen auf sich vereinigen (0,5 Prozent der Erststimmen).

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