Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 20. April 2019

Ausgabe vom 06. Oktober 1998

Fürstenkonfekt und Grafiken

Ein Ausblick auf Sonderausstellungen in den städtischen Museen

Der Sommer ist zu Ende, die Museen werden wieder interessanter. Und was sich in den Museen für Kunst und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck - St.Annen, Behnhaus/Drägerhaus, Holstentor und Völkerkundesammlung - an ständigen Präsentationen bietet, ist beachtlich. Dazu gehört übrigens auch das Museum Burgkloster.

Wer noch mehr von einem (geplanten) Besuch haben möchte, der kann sich fachfraulich in einer Gruppe führen lassen: Der museumspädagogische Dienst ist unter der Rufnummer 12 2 41 44 zu erreichen. Natürlich gibt es wieder diverse Sonderausstellungen neben den ständigen Präsentationen. Von den fünf Häusern hat, durch die Räumlichkeiten bedingt, das St.Annen-Museum die Nase vorn. Ab 25. Oktober gibt es einen neuen kulturgeschichtlichen Leckerbissen: "Vom Fürstenkonfekt zur Konsumware -Marzipan weltweit". Prof. Dr. Christa Pieske hat sich mit Akribie in die Materie eingearbeitet.

Zeichnungen und Kunsthandwerk

Im Februar/März folgen Zeichnungen deutscher Künstler unter dem Titel "Von Rothenburg nach Rom".Dr. Brigitte Heise trifft vor allem aus den großen Grafik-Beständen des Museums eine feine Auswahl. Es folgen Werke der jungen Keramikerin Kerstin Abraham sowie zeitgenössische Zeichnungen von Jürgen Rommerscheid, bevor die große Sommerausstellung "Geist und Frömmigkeit im Mittelalter" Altäre und Bildwerke zeigt.

Im Museum Behnhaus will Kunsthistorikern Dr. Bettina Zöller-Stock kleine Studio-Ausstellungen zur Kulturgeschichte, meist aus eigenen Beständen, bieten. Im Februar/März werden Objekte von fünf jungen Kunsthandwerkern aus den Bereichen Keramik, Schmuck, Textil, Glas und Modedesign geboten - Anlaß ist der Kauf eines Wandteppichs durch die Gemeinnützige.

Die Museen sind täglich außer montags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.Güz

Zurück zur Übersicht

 
Jetzt Werbung schalten auf www.luebeck.de