Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Sonntag, 21. April 2019

Ausgabe vom 18. November 1997

150 Millionen für Abwasser

Die Hansestadt Lübeck will in den kommenden acht Jahren rund 150 Millionen Mark investieren, um die Abwässer noch besser zu reinigen.

Das Zentralklärwerk der Hansestadt ist die drittgrößte Kläranlage des Landes. Sie wird bis zum Jahre 2005 in vier Ausbaustufen erweitert.. Die erste Ausbaustufe in Lübeck umfaßt den Bau von fünf runden Nachklärbecken, eines Schlammpumpwerkes, sowie der dafür erforderlichen verbindenden Leitungen und Schächte. Diese Bauwerke sollen Ende 1999 in Betrieb gehen.

Das Investitionsvolumen der ersten Ausbaustufe beträgt rund 25 Millionen Mark für den baulichen Teil, 2,7 Millionen Mark für die Elektrotechnik und zwei Millionen Mark für die Maschinentechnik.

Die zweite Ausbaustufe wird die biologische Reinigungsleistung der Anlage vor allem im Hinblick auf Stickstoffbelastung der Abwässer verbessern.

Als dritte Stufe wird das älteste Belebungsbecken aus dem Jahr 1963 so umgebaut, daß auf biologischem Wege der Phosphor aus dem Abwasser entfernt werden kann.

Die vierte Ausbaustufe dient der Verbesserung der Filterung als letzte Stufe der Kläranlage, in der die noch vorhandenen Schwebstoffe weitgehend entfernt werden.

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