Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 20. April 2019

Ausgabe vom 13. Oktober 1998

Millionen-Badespaß

4,7 Millionen Mark Gesamtkosten in 1999

994 000 Mark Unterhaltungskosten haben die Stadtwerke für alle Lübecker Hallen-, Frei- und Flußbäder in diesem Jahr veranschlagt. Den Löwenanteil verschlingt dabei eindeutig das größte aller Bäder, das Aqua Top, mit 634 000 Mark. Darin enthalten sind 250 000 Mark für die Reparatur des Thermalbaddachs. "Die kommen 1998 allerdings nicht mehr zum Tragen, weil es für eine Grundsanierung zu spät war", erklärt Jürgen-Dieter Hennig, Hauptabteilungsleiter Gas/Wasser bei den Stadtwerken und zuständig für die technischen Anlagen der Bäder.

Dennoch sei die Gesamtsumme ein realistischer Anhaltspunkt, da dafür andere Arbeiten teurer als zunächst angenommen würden, wie etwa die Reparatur der Rutschenanlage.

135 000 Mark Unterhaltungskosten sind im Wirtschaftsplan 1998 für die Sportschwimmhalle St. Lorenz eingeplant - 75 000 Mark davon für die Instandhaltung von Rohrleitungen, Pumpen und Armaturen. Je 30 000 Mark sind für die Unterhaltung der Schwimmhalle Kücknitz und für das Freibad Schlutup angesetzt, 35 000 Mark für das Zentralbad Schmiedestraße, je 15 000 Mark für das Freibad Moisling und für die Flußbadeanstalt Marli sowie 30 000 Mark für die Flußbadeanstalt Falkenwiese. In den Bädern Krähenteich und Eichholz werden in diesem Jahr keine Reparaturen mehr vorgenommen.

Die Lübecker Bäder sind erst seit Ende 1997 im Besitz der Stadtwerke. Investitionskosten sind daher erst im Wirtschaftsplan 1999 enthalten: Insgesamt 2 730 000 Mark. Die Unterhaltungskosten werden 1999 auf 1 988 000 Mark beziffert.

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