Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 23. August 2019

Ausgabe vom 13. Oktober 1998

Hintergrund

Ein besonderer Wettbewerb

Aufgrund der komplexen äußeren Rahmenbedingungen und der besonderen Herausforderung der Aufgabe, wurde ein Realisierungswettbewerb ausgeschrieben.

Alle freischaffenden ArchitektenInnen im Gebiet der Hansestadt Lübeck waren zur Teilnahme an dem offenen Wettbewerb berechtigt. Darüber hinaus lud die Ausloberin, die Possehl-Stiftung, sieben hochqualifizierte Architekten aus dem gesamten Bundesgebiet ein. Eine Chance für die Lübecker, im "Heimspiel" sich mit der "oberen Liga" der Architektenkollegen zu messen.

Im Rahmen der Finanzierbarkeit galt es, eine auf die Begegnung des Betrachters mit moderner Kunst und auf den Museumsbetrieb orientierte Raum-lösung zu finden, die durch hochrangige Bauqualität der besonderen bauhistorischen und städtebaulichen Situation Rechnung trug. Der Zugang zu den beiden Museen sollte über ein gemeinsames Foyer stattfinden, das alle Nebenfunktionen miteinander vernetzt; darin zudem ein Museumsshop und ein Café/Bistro, auch außerhalb der Museumsöffnungszeiten betreibbar.

Für die ständige Ausstellung im Erweiterungsbau war ein Flächenbedarf von rund 400 bis 600 Quadratmeter, für die Wechselausstellungen 400 bis 500 Quadratmeter einzukalkulieren.

Im Preisgericht saßen vorwiegend Experten, darunter Museumsfachleute (aus dem Sprengel-Museum in Hannover und dem Museum für moderne Kunst in Bremen), Fachleute für Städtebau, Architektur und Denkmalpflege, und, nicht zuletzt, auch die B.I.R.L.

Unter dem Vorsitz von Professor Volkwin Marg aus Hamburg fand die Preisgerichtsitzung am 6. Oktober statt.

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