Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 20. April 2019

Ausgabe vom 18. November 1997

Gemüse und Obst unterm Riesenrad

In den Wochenmarkt auf dem Koberg soll wieder Leben kommen - Amt wirbt um Händler

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Wochenmarkt auf dem Koberg: Zu ruhig nach Ansicht der Stadt; Foto: C. Przywara

"Besser wäre es, wenn mehr Händler ihre Stände hier aufbauen würden", findet die Angestellte Christine Criwitz, die jeden Dienstag und Freitag zwischen 10 und 18 Uhr auf dem Koberg-Markt Gemüse verkauft. Auch Marktamtsleiter Helmut Häffner ist daran gelegen, den verwaisten Platz zu beleben: Das Geschäft der Marktleute und damit der Stadtkassen soll in Schwung kommen, den Kunden und Kundinnen soll Vielfalt geboten werden. "Wir werden nicht denselben Fehler wie im Vorjahr machen", verspricht Häffner. "Der Wochenmarkt läuft dieses Mal auch während des Weihnachtsmarktes weiter".

Der Wochenmarkt auf dem Koberg wurde Anfang Oktober vergangenen Jahres ins Leben gerufen. "Er hatte einen guten Auftakt, und es gab reichlich Händler", so Häffner.

Interesse war am Anfang groß

22 Stände sind auf dem knapp 1700 Quadratmeter großen Platz unterzubringen, und anfänglich war das Interesse der Beschicker und Beschickerinnen auch groß. Der Markt bot die Vielfalt, der ihn zum Anziehungspunkt für die Lübecker und Lübeckerinnen machte. Dienstags, mittwochs und freitags, an den Tagen, an denen die Stände auf dem Marktplatz nicht aufgebaut waren, gab es nun frische Lebensmittel auch auf dem Koberg zu kaufen. "In Lübeck besteht ein großer Bedarf an Bio-Produkten", hat Häffner beobachtet. "Gerade in der Nähe des Kobergs wohnen viele ältere Bürger, die kein Auto haben, um zu den Hofläden auf dem Land zu fahren." Zudem hätten diese Stände, die von den Erzeugern direkt bestückt werden, meist ein vielfältigeres Angebot, das die üblichen Produkte wie Obst, Gemüse, Textilien, Blumen und Fisch ergänze.

Doch mit dem Lärm auf dem Koberg begann der

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