Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Sonntag, 21. April 2019

Ausgabe vom 18. November 1997

Die SPD-Fraktion begrüßt das Erscheinen der Stadtzeitung

SPD

Der Vorsitzende der SPD-Frak-tion in der Lübecker Bürgerschaft, Dietrich Szameit, freut sich, daß die Stadtzeitung endlich erscheint.

Szameit: <

Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt nunmehr umfassend und objektiv über alle wichtigen Vorgänge in unserer Stadt informiert werden können.

Qualität setzt sich durch

Die Geburtswehen dieses Blattes sind nun endlich überwunden. Auch die finanzielle Seite wird sich, da bin ich ganz sicher, zum Besseren wenden. Qualität wird sich auch hier durchsetzen. Und etwas Wettbewerb hat noch niemandem geschadet. Wir werden auch gerne die Gelegenheit wahrnehmen, um Sie regelmäßig über alle wichtigen Fragen, die von unserer Fraktion bearbeitet werden, zu informieren. Sie können zudem dann auch die Positionen oder verschiedenen politischen Richtungen kennenlernen und vergleichen. So ergibt sich eine wirklich objektive Berichterstattung.

Ausbildungsplätze schaffen

Ein Sachthema möchte ich in dieser Ausgabe der Stadtzeitung ansprechen, das mir sehr am Herzen liegt: Die Schaffung von Ausbildungsplätzen. Bereits im Mai diesen Jahres hatten wir mit einem Bürgerschaftsantrag vor, eine Umlagefinanzierung für Ausbildungsplätze auf freiwilliger Basis einzurichten.

Dieser Gedanke stieß zunächst auf große Kritik von Seiten der Industrie- und Handelskammer. Doch auf Vermittlung des Bürgermeisters konnte ein sinnvoller Kompromiß gefunden werden, dem sich auch andere Fraktionen der Bürgerschaft anschließen konnten.

Zukunft der Jugend wichtig

Zum kommenden Ausbildungsjahr werden nunmehr 20 Ausbildungsplätze in verschiedenen Bereichen zusätzlich geschaffen. Das erste Ausbildungsjahr wird überbetrieblich im IHK-Bildungszentrum durchgeführt. Träger ist der bereits bestehende Verein >>Verbundausbildung der Lübecker Wirtschaft e.V.<<. Dieser Verein kann umgehend die Ausbildungsverträge mit den ausbildungswilligen Jugendlichen schließen. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr ist dann eine betriebliche Ausbildung vorgesehen.

Das kostet die Stadt 250 000 Mark. Die restliche Finanzierung erfolgt durch das Arbeits-amt und die Unternehmen, die den Verein tragen.

>>Die Zukunft der Jugendlichen sollte es uns wert sein.<<

V.i.S.d.P. : Dietrich Szameit

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