Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Ausgabe vom 23. Februar 1999

Stimmen

Sie fordern Maßnahmen, die Lübecker Häfen für Kreuzfahrtschiffe wieder attraktiver zu machen. Aber eine Hafen- umgestaltung zieht noch keine Schiffe nach Lübeck. Ist nicht ein Marketingkonzept wichtiger?

Ja, wenn Sie die Häfen als Teil des Tourismuskonzepts betrachten. Aber mit dem Antrag geht es uns um Grundsätzliches: Wir wollen erreichen, daß Lübeck nicht nur zu Lande offen ist, sondern auch zu Wasser. Und Kreuzfahrtschiffe passen gut zur ehemaligen Königin der Hanse. Dann müssen aber auch die Häfen attraktiv sein. Klaus Puschaddel, CDU-Fraktionsvorsitzender

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ist nicht auf den Hund, sondern auf das Pferd gekommen. Im Ernst: Was steckt hinter ihrem Antrag, im Sommer Pferdedroschken in der Innenstadt und in Travemünde einzusetzen?

Wir finden, daß Pferdedroschken gut in unser historisches Stadtbild passen. Vorbilder sind dabei Städte wie Prag, Danzig oder
Wien. Wir halten die Idee für eine gute touristische Ergänzung, die zudem zum touristischen Leitbild paßt. Vorstellbar sind beispielsweise Stadtrundfahrten. Aber natürlich soll die Pferdedroschke nicht zum Standard-Fortbewegungsmittel werden.

Susanne Hilbrecht, Die Grünen

Die SPD beantragt eine Umgestaltung des Gustav-Radbruch-Platzes. Warum ist das notwendig?

Die meisten sind zufrieden mit dem ZOB, aber viele meckern über das Burgfeld. Diese Beton- und Asphaltwüste ist kein sonderlich attraktiver Ort. Es handelt sich aber um einen historisch wertvollen Platz, deshalb wollen wir ihn attraktiver machen. Denkbar wäre darüber hinaus auch eine Tiefgarage, wie sie ursprünglich am ZOB geplant war.

Ulrich Pluschkell, SPD-Fraktion

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