Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 20. April 2019

Ausgabe vom 09. März 1999

Kampf gegen Schiffsemissionen

Zusammenarbeit im Rahmen der Union der Ostseestädte angestrebt

Die Luftqualität des Lübecker Stadtteils Travemünde soll erneut durch Messungen überprüft werden. Das teilte der Bereich Umweltschutz jetzt mit. Mitglieder der Arbeitsgruppe "Schiffs-
emissionen" trafen sich kürzlich auf dem Greenship "Robin Hood" in Travemünde. An dem Treffen nahmen unter anderem Umweltsenatorin Dr. Beate Hoffmann, Vertreter der Germanischen Lloyd, der TT-Line, der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), Kurdirektor Uwe Kirchhoff und der Hafenkapitän teil. Diskutiert wurde, sich mit anderen Ostseehäfen zusammenzuschließen. Dazu sei bereits Kontakt zur UBC (Union of the Baltic Cities) aufgenommen worden. Man wolle ein Projekt entwickeln, das umweltfreundliche Schiffe fördert und schwefelarmen Treibstoff bevorzugt - wie die "Robin Hood", die durch ihren vorbildlichen Umweltschutz bekannt ist. Das Schiff wird mit einem diesel-elektrischen Antrieb und schwefelarmem Brennstoff betrieben, der anfallende Müll wird direkt an Bord getrennt und außerdem verfügt es über eine vollbiologische Kläranlage.

Schiffsemissionen sind eine der wesentlichen Ursachen der mangelnden Luftgüte.Wenn die Luft nicht rein genug ist, droht Travemünde der Entzug des Titels "Ostseeheilbad".

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