Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 17. Juli 2018

Ausgabe vom 02. Dezember 1997

Zeitung spiegelt Wünsche der Bevölkerung wider

Zu: ,,Aus Frauensicht ausgesprochen langweilig''. SZ vom 25. November.

Herz und Hirn sind voller Freude darüber, daß es in Lübeck nun endlich ein Publikationsorgan gibt, das die Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung, besonders die der Altstadtbewohner, widerspiegelt, unverfälscht und objektiv, und das eine Rückbesinnung anmahnt auf die Werte und die Schutzwürdigkeit der Lübecker Altstadt und ihre Bewohnbarkeit. Die jahrelangen miesen und manipulierten Verdummungskampagnen der LN und ihrer Hinterleute und deren Lobby hatten bei mir schon zu einer tiefen Depression Anlaß gegeben, die mich ernstlich den Gedanken eines Wegzuges aus der Stadt erwägen ließ. Und so möchte ich den Herausgebern und der Redaktion Dank abstatten für den Lichtblick, den diese Zeitung gebracht hat.

Angefügt sei eine kurze Stellungnahme zu zwei Anfragen an den Ombudsmann und zu einem Leserbrief in der zweiten Ausgabe vom 25. November 1997: "Rechtswidrige Benutzung des Durchlasses am Klingenberg" und "Lastwagen brausen durch die Innenstadt": Seit Jahren wird die Straße "Engelsgrube" rechtswidrig und mit stillschweigender Duldung des Ordnungsamtes als Durchgangsstraße benutzt , besonders während der Stunden der sogenannten "autofreien Innenstadt". Nachts kommt erschwerend hinzu, daß dieser Durchgangsverkehr, und hier besonders Taxen, mit höchstmöglicher Geschwindigkeit durch diese enge Straße rauscht, nein, donnert. Polizei und Verwaltung schauen uninteressiert zu.

Der Leserbrief des Frauenbüros der Hansestadt Lübeck atmet einen schwer erträglichen Primitivfeminismus. Was gewinnen wir Frauen, so möchte ich Frau Mitrovic fragen, wenn wir sein und agieren wollen wie - Männer? Intelligenter Feminismus liest sich nämlich ganz anders.

Ilse Rötter, Lübeck

Zurück zur Übersicht

 
Jetzt Werbung schalten auf www.luebeck.de