Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 24. April 2019

Ausgabe vom 18. Mai 1999

Lübecks Oper bringt "Falstaff" von Verdi

Shakespeare zum Abschluß der Saison im Doppelpack - mit dem Unterschied, daß von seinen Komödien "Wie es Euch gefällt" im Original in den Kammerspielen (s. u.) und die "Lustigen Weiber von Windsor" in der musikalischen Version von Giuseppe Verdi im Großen Haus herauskommt - die Oper eine Woche später am 29. Mai.

Verdis herrliches Alterswerk bringt die Wiederbegegnung mit Mario di Marco, den das Lübecker Publikum vor allem in dramatischen Partien von Puccini und Verdi ins Herz geschlossen hat. Nun kommt er in der Titelpartie des tölpeligen Ritters Falstaff, dessen zudringlicher Lebensfreude mehrere gewitzte Damen einen Strich durch die Rechnung machen. Der italo-britische Bariton erprobt sich hier in einem neuen Fach und hat an seiner Seite Majken Bjerno (Alice Ford), Laura Alonso/Elisabeth Kraus (Nannetta), Maria Koler (Meg Page), Angela Nick (Mrs. Quickly), Dorin Mara (Ford), Anton Kuhn (Fenton), Patrick Busert (Doktor Cajus), Roberto Gionfriddo (Bardolfo) und Klaus Esch (Pistola).

Die musikalische Leitung hat GMDErich Wächter. Erstmals in Lübeck inszeniert Venjamin Svechov: das jahrzehntelange Ensemble-Mitglied des Moskauer Taganka-Theaters hat sich seit 1990 international als Opernregisseur profiliert. Das Bühnenbild schuf Michael Goden, die Kostüme entwarf Marija Danilova, den Chor studiert Thomas Lang letztmals ein, bevor er ans Staatstheater nach Wiesbaden wechselt.

Die neue Chordirektorin Gabriele Pott sucht zur Verstärkung des Extrachors für Prokofieffs Oper "Der feurige Engel" in schweren Chorwerken erfahrene Sängerinnen - Bewerbungen ans Theater Lübeck, Beckergrube 6.

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