Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 23. Oktober 2017

Ausgabe vom 16. Februar 2010

Deutsch-dänisches Bildungsnetzwerk

Europäische Union unterstützt die "Bildungs-Brücke" mit 2,9 Millionen Euro

Gemeinsam mit drei dänischen Berufsbildungseinrichtungen und zwei Bildungsträgern aus Schleswig-Holstein organisiert die Berufsausbildungs- und Qualifizierungsagentur Lübeck (BQL) den Aufbau eines Bildungsnetzwerks rund um den Fehmarnbelt. Die Europäische Union unterstützt dieses Projekt im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) mit 2,9 Millionen Euro. Ziel des Bildungsnetzwerks "Pro-Net" ist, die Bildungschancen für sozial benachteiligte junge Menschen zu verbessern und die Zahl der Jugendlichen mit Berufsqualifikation deutlich zu erhöhen. Die Netzwerk-Mitglieder aus den Regionen Sjaelland, Plön, Ostholstein und der Hansestadt Lübeck wollen Erfahrungen austauschen, Bildungskonzepte weiterentwickeln und eine einheitliche deutsch-dänische Schul-

form, die so genannte Produktionsschule, fördern und verankern. "Sie soll zu einem festen Bestandteil des Bildungssystems werden", so Holger Graw, Geschäftsführer der BQL. Das Netzwerk wird dabei eng mit der öffentlichen Verwaltung, Wirtschaftsunternehmen, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zusammenarbeiten. Die jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis 25 erhalten dabei bei Teilnahme an dem Projekt die Möglichkeit, in Deutschland und Dänemark zu lernen. Kürzlich trafen sich die Spitzen der "Pro-Net"-Mitglieder, um den Kooperationsvertrag zu unterschreiben. Viele gute Ideen habe es schon gegeben, so der Tenor, aber nun wolle man das Netzwerk knüpfen und die Maschen verdichten. Mit Blick auf die maritimen Gegebenheiten der Achse Kopenhagen, Malmö und Hamburg und das Potential der jungen Leute werde das gelingen. fem

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