Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 25. Juni 2019

Ausgabe vom 29. Februar 2000

Vier direkt und vier über die Liste

SPD gewinnt alle Wahlkreise in Lübeck - Kleinere Parteien chancenlos

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In den vier Landtags-Wahlkreisen in Lübeck setzten sich am Sonntag die sozialdemokratischen Bewerberinnen und Bewerber klar durch. Trotzdem wird die Hansestadt im neuen Landesparlament von insgesamt acht Lübecker Abgeordneten vertreten sein - vier weitere Kandi-
datInnen ziehen über die Liste ein. Dies ist deshalb möglich, weil der neue Landtag nicht aus 75, sondern voraussichtlich aus 91 Sitzen besteht - aufgrund von Überhang- und Ausgleichsmandaten.

Im Wahlkreis 39 gewann Renate Gröpel mit 51,1 Prozent vor Thorsten Geißler von der CDU mit 39,9 Prozent. Geißler zieht aber über die Liste ebenfalls in den Landtag ein.

Im Wahlkreis 40 holte Gisela Böhrk 51,3 Prozent der Stimmen, Uwe Küsel von der CDU landete mit 37,4 Prozent auf Platz zwei.

Wolfgang Baasch errang im Wahlkreis 41 insgesamt 55,9 Prozent der Stimmen, während Helga Kleiner von der CDU nur
28,2 Prozent erhielt - aber über die Liste dennoch in den Landtag einzieht.

Thomas Rother trat im Wahlkreis 42 zum ersten Mal an und errang auf Anhieb 57,1 Prozent der Stimmen. Jutta Scheicht von der CDU erhielt nur 33,1 Prozent der Stimmen. Scheicht kommt aber ebenfalls über die Landesliste der Partei in den Landtag.

Angelika Birk, Bündnis 90/Die Grünen, die im Wahlkreis 41 antrat und 7,6 Prozent der Stimmen erhielt, kommt ebenfalls über die Landesliste ihrer Partei wieder in den Landtag.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der übrigen Parteien waren chancenlos - sie landeten jeweils deutlich hinter den BewerberInnen von SPD und CDU.

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