Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 27. Juni 2019

Ausgabe vom 29. Februar 2000

Großartiges Werk

Die Philharmoniker spielen Verdis Requiem

In einem Sonderkonzert der Lübecker Philharmoniker erklingt am kommenden Sonntag, 5. März, 20 Uhr, in der MuK das Requiem von Giuseppe Verdi. Dieses großartige Werk, unter dem Eindruck des Todes von Gioacchino Rossini entstanden und seither beliebt bei den Musikfreunden in aller Welt, ist voll eingängiger Melodien und wuchtiger Passagen. Vor allem stellt es hohe Anforderungen an die Mitwirkenden, nicht zuletzt an den Chor. Daher hat Generalmusikdirektor (GMD) Erich Wächter neben den Kantoreien von St. Lorenz Travemünde und der Bodelschwingh-Gemeinde auch den Akademischen Chor des Polytechnikums Stettin engagiert, um dem Verdi-Requiem den nötigen "Rückhalt" zu geben. Der polnische Chor kommt zum ersten Mal nach Lübeck.

Auch die Solisten, alle mit internationalem Renommee, wurden mit Bedacht ausgesucht. Die ungarische Sopranistin Eva Batori startete ebenso wie die junge israelische Altistin Dalia
Schaechter ihre Karriere in Wien.Beide beherrschen sie die großen Partien ihres Fachs, beide weisen auch Festspiel-Teilnahmen und Auftritte unter bedeutenden Dirigenten auf. Das gilt auch für den russischen Tenor Alexander Fedin, der regelmäßig an den großen europäischen Opernhäusern singt, und den bulgarischen Bass Mihail Mihaylov, der in seinem Stammhaus, dem Nationaltheater, Spezialist für die schweren Verdi- und Wagner-Partien ist. Die Lübecker Philharmoniker verstärken sich ebenfalls für dieses einmalige Sonderkonzert am 5. März.

Der Vorverkauf an der Theaterkasse, im Musikhaus Ernst Robert und im Pressezentrum sowie bei tips & Tickets in der MuK läuft bereits auf vollen Touren.

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