Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 25. Juni 2019

Ausgabe vom 29. Februar 2000

Regionalprogramm 2000

- Chancen für Lübeck

SPD

Die hohe Arbeitslosigkeit, wirtschaftliche Veränderungen und der technische Fortschritt machen es notwendig, die verkehrliche und wirtschaftliche Infrastruktur Lübecks zu stärken. Hierbei wird der Stadt das Regionalprogramm 2000 zugute kommen, das auf sechs Jahre angelegt ist.

Mit dem Regionalprogramm soll aus Mitteln der Europäischen Union (EU) und des Landes Schleswig-Holstein Wachstum und Beschäftigung in den strukturschwachen Regionen des Landes gefördert werden. Lübeck gehört - leider - zu diesen strukturschwachen Regionen.

Die Arbeitslosigkeit beispielsweise liegt hier rund ein Drittel über dem Landesdurchschnitt.

Gefördert werden

*die Entwicklung von Industrie- und Gewerbeflächen

*Maßnahmen im Bereich der beruflichen Bildung, Fortbildung und Umschulung

*die Errichtung oder der Ausbau von Technologie-, Tele-, Innovations- oder Gründerzentren sowie Gewerbehöfen

*der Ausbau der Beratungs- und Dienstleistungsinfrastruktur für kleine und mittlere Unternehmen

*der Tourismus

*die Entwicklung des technologischen Potentials sowie Maßnahmen im Bereich des Technologietransfers

*die wirtschaftliche Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien

*Hafenbaumaßnahmen

*Raumplanung

*sonstige Maßnahmen, soweit sie zu einem nachhaltigen Beitrag für Wachstum und Beschäftigung in der Region beitragen

*Gutachten und Entwicklungskonzepte.

Die Antragstellung und die Betreuung der angemeldeten Projekte erfolgt durch ein Regionalbüro, das bei der Wirtschaftsförderung Lübeck angesiedelt ist.

In einem Regionalbeirat wird für die Region Lübeck/ Ostholstein gemeinsam über Projekte beraten, die dann von der Landesregierung letztendlich für eine Förderung ausgewählt werden.

Mit diesem demokratischen Beteiligungsverfahren betreten wir derzeit Neuland bei der Vergabe von Fördermitteln.

Abstimmungsprozesse innerhalb unserer Fraktionen in Lübeck und Ostholstein sowie mit den anderen Entscheidungsträgern in Lübeck sind erforderlich.

Nach den Sommerferien werden dann die Entscheidungen über die zu fördernden Projekte getroffen.

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V.i.S.d.P.:

Gabriele Hiller-Ohm

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